Kompass

Havelland

Gemächlich mäandert die Havel von Potsdam nach Westen. Früher wie heute bildet sie die Lebensader der Region. Hier wirkt die Großstadt ganz schnell ganz weit weg. Jedenfalls, wenn du deine Kanutour nicht gerade an einem Sommerferien-Wochenende unternimmst. Die Scouts sind für dich am Berliner Stadtrand unterwegs, suchen Pilze und Zeitgeschichte und finden das Stück Ackerfläche, das jeder von uns – statistisch gesehen – zum leben hat.

Weit im Westen liegt einer der lichtärmsten Orte Deutschlands: Der Naturpark Westhavelland ist einer von nur drei zertifizierten deutschen Sternenparks. Hier ist es so dunkel wie in der Wüste Namib. Es lohnt sich also, auch mal über Nacht zu bleiben.

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Nieder Neuendorf am Berliner Mauerweg: 52.608810, 13.197200
2.000 qm - Der Weltacker: 52.477300, 13.182870
Am Stadtrand: 52.546247, 12.938202
Olympische Geisterstadt Elstal vor den Toren Berlins: 52.539560, 13.012430
Alpen auf märkischem Boden – die Tongruben von Glindow: 52.354216, 12.919257
Am Wietkiekenberg das Havelland zu Füßen : 52.307472, 12.949694

Nieder Neuendorf am Berliner Mauerweg

Für uns war das einmal Terra incognita. Die Fähre von Heiligensee verkehrte schon lange nicht mehr. Auf der Havel patrouillierten Schnellboote der Nationalen Volksarmee. Und in der Flussmitte warnten Bojen davor, die Grenze »zu überschreiten«. Für diese Stelle meinte man wohl, »zu durchschwimmen«. Merkwürdig blieb, dass wir von Osten her nach dem Osten schauten — in die DDR.

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Am Stadtrand

Wenn der Zug Berlin verlässt, bietet sich dem Auge eine Ansammlung von Behelfsbauten, Lauben, Datschen und murkeligen Einfamilien-Häusern, auf dem Balkon die deutschen Farben oder die Fahne von Hertha BSC. Und dann: Windräder, die drehen und drehen sich. Die Mark Brandenburg als Windpark. Die Räder warten auf den Wind, bekommen Wind, drehen sich.

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