Linda Holfeld

Linda Holfeld

Linda Holfeld lebt und schreibt in Berlin. Früher eher für Zeitungen und Zeitschriften, heute hat sie sich auf Blogs und Filme spezialisiert, Schwerpunkt Nachhaltigkeit und Tourismus. Zusammen mit ihrer Familie ist sie gern auf Reisen, am liebsten in der Natur.

Du bist von Berlin aus regelmäßig im Land Brandenburg unterwegs, was zieht dich als Städterin auf das platte Land?

Die Luft, die Weite, die Seen, die Wälder und vor allem der Wind, der die Wolken über den Himmel treibt. Ich möchte raus in die Natur, um Kraft zu tanken und wieder zu mir zu finden.

Das Wochenende steht bevor und die willst mit Kind und Kegel ins grüne Umland fahren – wo zieht es dich besonders hin?

Wir fahren eigentlich meistens gen Norden. Aus ganz einfachen Gründen, das ist für uns der kürzeste Weg raus aus der Stadt. Wir fahren ebenso gern einfach los an einen See oder in den Wald oder aber wir planen einen Ausflug auf den Reiterhof, in den Wildtierpark oder zum Kanufahren.

Gibt es ein Erlebnis, eine besondere Begegnung im Land Brandenburg, das/die dir besonders im Gedächtnis geblieben ist?

Ich habe besonders durch meine Arbeit schon wirklich sehr viele zwischenmenschliche Begegnungen mit vielen Einwohnern Brandenburgs gehabt, mit den gebürtigen Brandenburger Urgesteinen, mit den Zugezogenen aus aller Welt, mit denen auf der Durchreise und mit den Rückkehrern. Immer waren es unterschiedliche Gespräche und Begegnungen, mal sehr nett, mal distanziert, für mich eigentlich immer interessant. Jede dieser Begegnungen hat mir etwas für meinen Lebensweg mitgegeben.

Welcher Ort in Brandenburg steht noch unerfüllt auf deinem Wunschzettel?

Einen Wunschzettel habe ich nicht, vielmehr das Gefühl trotz all der Ausflüge und Reisen, die ich im Land Brandenburg bisher unternommen habe, nicht genug gesehen zu haben, Orte ausgelassen zu haben, das ganze Landstriche für mich bisher unentdeckt geblieben sind. So reise ich einfach weiter, wann immer es die Zeit erlaubt und so ein bisschen ganz versteckt in meinem Hinterkopf, steht doch ein Ort auf meinem Wunschzettel. Der Ort, der Hof, das Haus, an dem ich angekommen bin, einmal bleiben möchte, später vielleicht.

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