Patrick Leiverkus

Patrick Leiverkus

Patrick ist Rheinländer und pendelt der Liebe wegen zwischen dem Bergischen Land und Brandenburg. Die Archäologie führt ihn dazu noch regelmäßig nach Israel und Jordanien. Als Wanderer zwischen den Welten ist er immer auf Entdeckungstour, sei es mit der Schaufel oder mit der Kamera.

Du entdeckst gerade das Land Brandenburg. Was fasziniert dich besonders an Brandenburg?

Brandenburg hat mit seiner abwechslungsreichen Landschaft einen hohen Freizeitwert, was allgemein gar nicht so bekannt ist. Die kleinen Orte mit ihren alten Kirchen und Schlössern haben viele spannende Geschichten zu erzählen.

Archäologie ist dein Steckenpferd. Was würdest du gern mal aus dem märkischen Sand ausgraben?

Es gibt in Brandenburg viel Geschichte und, wie schon gesagt, auch viele Geschichten, die noch unerzählt sind. Das Spannungsfeld zwischen Landgütern in Händen von Adelsfamilien und der frühen bürgerlichen Industriekultur prägt Brandenburg auf ganz eigene Weise. Dieses lohnt es sich »auszugraben«, also wieder ins kollektive Gedächtnis zurückzurufen.

Du lebst in Wuppertal und Brandenburg. Zwei Welten?

Wenn man wie ich aus der dichtbesiedelten Rhein-Ruhr-Gegend kommt, genießt man die freie Landschaft des Havellandes und der Uckermark. Ich sehe aber auch Gemeinsamkeiten, vor allem in der Geschichte. Die industrielle Revolution zum Beispiel hat das Bergische Land wie auch die Region um Berlin parallel geprägt. Nicht umsonst wird zum Beispiel Eberswalde auch das Wuppertal des Ostens genannt.

Welche menschliche Begegnung bei deinen Ausflügen im Land Brandenburg ist dir besonders im Gedächtnis geblieben?

Da muss ich natürlich zuerst an meine Frau denken, die ja aus Brandenburg kommt. Sie ist mir gleich mit ihrer direkten, etwas »schnodderigen«, aber dabei sehr herzlichen Art aufgefallen. Diesen Wesenszug habe ich auch schon bei anderen Brandenburgern entdeckt und lieben gelernt.

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