Kompass

Uckermark – Barnim

Eine kurze Strecke nach Norden aus der Hauptstadt Berlin hinaus bist du schon (fast) mitten in der Wildnis – Teile des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin gelten nach UNSECO-Definition als unbesiedeltes Gebiet. Und die beiden Landkreise Uckermark und Barnim sind fest mit dem Wasser verbunden – Flüsse und Seen gibt es hier wie Sand am Meer. Die Scouts verraten, wo man die besten Vollkorntorten und die kreativsten Wildkräutergerichte nördlich von Berlin probieren kann. Sie zeigen, dass Esel nicht in jedem Falle stur sein müssen und wo die Produkte herkommen, die man aus dem Berliner Bioladen kennt.

Die weite Landschaft lockt Künstler und Kreative an. Immer wieder trifft man in den wie aus der Zeit gefallenen Dörfern auf Hinweisschilder zu Ateliers und Werkstätten. Und die Region atmet Geschichte – von der Slawenzeit bis zum Massivbeton des Arbeiter- und Bauernstaates.

Karte wird geladen - bitte warten...

Am Grumsinsee: 53.008039, 13.875090
Durch die Uckermark: 53.118685, 13.501149
Das Märchen vom sturen Esel — Eselwandern in der Uckermark: 53.156330, 13.844480
Familienabenteuer nach alter Flößertradition in Lychen: 53.213320, 13.316500
Wildkräutersalat unter dem grünen Baum: 53.057033, 13.714352
Tortenschlacht und mehr im Gutshaus Friedenfelde: 53.138020, 13.728550
Ökodorf Brodowin – Nachdenken über unsere Lebensmittelproduktion: 52.915410, 13.941750
Skurriler Charme - unterwegs in Alt-Lübars: 52.616513, 13.357025
Imkerei auf dem »StadtGut Blankenfelde«: 52.618750, 13.392560
Der VERN – ein Plädoyer für die Artenvielfalt: 53.088831, 13.958640
»Der Naturpark Barnim — die Oase der Metropole«: 52.751235, 13.454882
Flugobjekte auf dem Louisenhof im Grumsin: 53.007376, 13.914574
Wildau – kleine Perle am Werbellinsee: 52.906948, 13.650641
Rundgang durch die Messingwerksiedlung Eberswalde-Finow: 52.847409, 13.725164
Wildes Moor und Wasserski – eine Wanderung von Marienwerder nach Ruhlsdorf: 52.841921, 13.599401
Stromauf, stromab – mit dem Kanu durch das Untere Odertal: 53.242078, 14.426452
Natur satt im Nationalpark Unteres Odertal: 53.177600, 14.367400
Criewen 21: 53.012976, 14.218712
Für Kurzentschlossene - Zubringer zum nördlichen Teil des Oder-Neiße-Radwegs: 52.817600, 14.074500
Alternativroute zwischen Mescherin und Tantow durch das Salveytal: 53.251800, 14.362200
MITROPA - was war das nochmal ?: 53.273734, 14.347115
Tal der Liebe – ein romantischer Park und seine nationalistische Überformung: 53.012500, 14.278600
Cedynia - ein Berg, ein Mythos, eine Feindschaft: 52.849600, 14.146300

Tal der Liebe – ein romantischer Park und seine nationalistische Überformung

Von der Erdölraffinerie-Stadt Schwedt ist es nur eine gute halbe Stunde bis ins »Tal der Liebe« (Dolina Miłości) jenseits der Oder, drei Kilometer südlich von Krajnik Dolny (Niederkränig). Es bietet waldschattige Spazierwege über Schluchten und Fließe, 150 Jahre alte Bäume und weite Ausblicke auf das Untere Odertal.

mehr lesen

Für Kurzentschlossene – Zubringer zum nördlichen Teil des Oder-Neiße-Radwegs

Es muss ja nicht immer der ganze Flussradweg sein. Brandenburger und Berliner können auch für ein verlängertes Wochenende den Oder-Neiße-Radweg befahren. Als zwei- oder dreitägige Rundtour kommt man bis Penkun und zurück. Eine gute Möglichkeit für einen solchen Tourstart bietet Bad Freienwalde. Das Städtchen ist mit dem Zug gut zu erreichen und die Anfahrt zum Oder-Neiße-Radweg nur neun Kilometer lang.

mehr lesen

»Der Naturpark Barnim — die Oase der Metropole«

Kurz vor den Toren Berlins und trotzdem im satten Grün. Was erwartet die Brandenburg-Entdecker hier? Antwort darauf gibt Katja Hauptlorenz vom BARNIM PANORAMA Naturparkzentrum im Agrarmuseum Wandlitz. Weil sich der Naturpark zusammen mit dem Museum präsentiert, kann am Beispiel des Barnims die Entstehung einer Kulturlandschaft veranschaulicht werden.

mehr lesen

Nachdenken über unsere Lebensmittelproduktion – Ökodorf Brodowin

Egal in welchen Bioladen in Berlin man geht, man findet immer wieder Milchprodukte und andere Lebensmittel aus Brodowin. Das ist kein Hof, sondern gleich ein ganzes Ökodorf im Norden von Berlin. Nach der Wende haben sich hier Bauern … zusammengeschlossen und produzieren große Mengen an Gemüse, Fleisch- und Milchprodukten.

mehr lesen

Barnim – Ausflugsziele direkt vor der Berliner Haustür

Unmittelbar an der nördlichen Landesgrenze von Berlin und Brandenburg ist man schon mittendrin in der Natur. Der Naturpark Barnim besticht mit klaren Badeseen, dichten Wäldern und wertvollen Biotopen wie den Naturschutzgebieten Nonnenfließ und Biesenthaler Becken. Der Park ist bequem mit der S- und der Regionalbahn erreichbar und verfügt über ein gut beschildertes Wegenetz für kurze oder längere Tagestouren.

Außerdem durchqueren der 66-Seen-Wanderweg und der Fernradweg Berlin-Usedom die hügelige Eiszeitlandschaft. Bei Regen empfiehlt sich zum Beispiel ein Ausflug ins Naturpark-Infozentrum Barnim Panorama in Wandlitz. Und wer keine Lust zum Baden hat kann alternativ Rundweg um den beliebten Liepnitzsee erkunden.

Uckermark – Eiszeitlandschaft und historische Stadtkerne

Weiter nördlich beginnt das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin mit seinen endlosen Wäldern, alten Dörfern und Pflasterstraßen und dem bekannten Ökodorf Brodowin, das die Berliner Bioläden mit regionalen Produkten beliefert. Die historische Altstadt von Angermünde gehört bereits zur Uckermark, der Bahnhof ist ein guter Ausgangspunkt für Wander- oder Fahrradtouren. Von dort fährt auch der Biberbus zum Unesco-Weltnaturerbe Buchenwald Grumsin, zur Blumberger Mühle und zum Wolletzsee.

Wer es lieber gemütlich angeht unternimmt alternativ einen Stadtspaziergang oder genießt in einem der – oft von Großstadt-Aussteigern geführten – Restaurants und Cafés Wildgerichte aus der Schorfheide, frisch gefangenen Fisch, saisonale Küche mit Wildkräutern und Gemüse aus dem Bauerngarten oder selbstgebackenen Kuchen wie aus Großmutters Zeiten. Bei ScottyScout findest du jede Menge Tipps, wo du besonders lecker essen gehen kannst.

Natur beobachten und Brandenburg auf zertifizierten Wander- und Radwegen erkunden

Im Osten der Uckermark an der Grenze zu Polen liegt der Nationalpark Unteres Odertal, gut erreichbar über die Bahnhöfe Schwedt (Oder) oder Tantow auf der Bahnlinie Berlin-Stettin. Ein besonderer Geheimtipp: die Altarme der Oder zum Vogelzug im Herbst bei einer geführten Kanutour erkunden. Dann rasten hier zehntausende Kraniche, bevor dann im Winter die Singschwäne die überflutete Auenlandschaft als Quartier auf Zeit nutzen. Auf dem Oder-Neiße-Fernradweg kannst du von hier bis zur Ostsee fahren.

Oder du wanderst auf dem Märkischen Landweg vom Untereren Odertal über Angermünde und durch die gesamte Schorfheide bis nach Templin im Naturpark Uckermärkische Seen. Und von dort weiter nach Lychen und in die Feldberger Seenlandschaft. Die größte Sehenswürdigkeit ist hier die Natur: Über den zahllosen Seen kreisen Adler und Milan und am Küstriner Bach hast du gute Chancen, Eisvögel zu beobachten.

Wer keine Zeit für einen ganzen Urlaub hat reist statt zu Fuß oder mit dem Rad über den Bahnhof Fürstenberg/Havel in die westliche Uckermark – für eine Tagestour oder einen Wochenendtrip.