Kunst soll ja bei so allerhand helfen. Bei der Gestaltung von Einkaufspassagen zum Beispiel. Das gelingt mal mehr, mal weniger. Häufig haben solche Ansätze einen Hang zum Kitsch.

Die Kunsthofpassage ist da wohltuend anders. Von außen läuft man schnell daran vorbei. Allein das Banner mit der fliegenden Kuh weist auf den Eingang der Kunsthofpassage in der Alaunstraße 70 in der Äußeren Neustadt hin. Bis zur Görlitzer Straße ziehen sich verschiedene Hinterhöfe, in denen sich kleine Läden mit Kunsthanderk und Cafés eingerichtet haben. Jeder Hof ist von verschiedenen Künstlern anders gestaltet worden: Fabelwesen, Lichtinstallationen und eine ganze Häuserfront in Wasserblau mit verzweigten Regenrinnen als Wasserspiel. Alle haben irgendwie etwas Märchenhaftes und trotzdem gelingt der Bogen zur eigenen Handschrift.

In der Kunsthofpassage kann man mehrmals die Runde machen und findet doch immer etwas Neues. Ich suche mir eines der Cafés in den Höfen aus, wenn ich genug habe vom Gewühl aus Straßenverkehr und Menschen in der Äußeren Neustadt, wenn ich einen Platz suche, an dem ich nach einem anstrengenden Stadtrundgang entspannt die Füße hochlegen und einen Kaffee genießen kann.

Gut zu wissen

Kunsthofpassage Dresden, Eingang Görlitzer Straße 21-25 bzw. Alaunstraße 70, 01099 Dresden, www.kunsthofdresden.de. Anreise: Haltestelle Görlitzer Straße, Straßenbahn (Linie 13).

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Einkaufen und Tee trinken – die Kunsthofpassage 51.068073, 13.754110 Alaunstraße 70, 01099 Dresden (Routenplaner)