Christoph Steyer

Christoph Steyer

Als ehemaliger Hauptstädter lebt er nach 12 Jahren in Berlin seit 2013 wieder mit seiner Familie in Dresden. Nach dem Umzug wähnte er sich eine Zeit lang in einem anderen Land, inzwischen findet er sich, als gebürtiger Meißner, wieder in seiner alten Heimat zurecht. Neben seiner Arbeit als Online Marketing Manager genießt er das Leben auf dem Rad und hat die nächste Reise schon im Kopf.

Dich hat es wieder zurück nach Dresden gezogen, warum?

Private Gründe. Gedanken über das »Ob« habe ich mir aber nicht gemacht, sondern nur über das »Wie«.

Was macht für dich die Lebensqualität in der Stadt aus?

Dresden ist eine Stadt der kurzen Wege mit einem vielfältigen Kulturangebot und einem wunderschönen, abwechslungsreichen Umland. Als regelmäßiger Kinogänger freue ich mich besonders über die guten Programmkinos.

Was erzählst du einem Fremden über die Stadt?

Dresden ist nicht nur museale Vergangenheit: Frauenkirche, Schloss und Semperoper sind schön. Es gibt für mich aber besondere Facetten der Stadt, die sie für mich einzigartig machen: Das Elbtal, die unterschiedlichen Charaktere ihrer Stadtteile, die regionale Küche und das grüne Umland. Auch diese Dinge prägen Dresden und machen es für mich lebenswert.

Es ist ein herrlicher Sommertag – was unternimmst du in Dresden?

Zuerst muss ich mich entscheiden: Elbe oder Dresdner Heide. Auf jeden Fall sitze ich nicht in einem Café in der Innenstadt sondern genieße die Ruhe in der Natur mitten in der Stadt. Am Abend gibt es Konzerte oder Kino im Großen Garten oder direkt an der Elbe.

Es regnet und trotzdem willst du etwas unternehmen – wo zieht es dich hin in der Stadt?

Zeit für ein Museum: Immer wieder interessant ist das Hygienemuseum am Großen Garten. Bei Herbstwetter mit der Standseilbahn am »Weißen Hirsch« zu fahren ist auch ein Erlebnis, alles ist dann ein bisschen melancholisch.

Der Rabenauer Grund – Ein Tal im Wandel

Bevor sich die Weißeritz ihren Weg durch das Stadtgebiet bahnt, durchquert der Nebenfluss der Elbe den Rabenauer Grund, ein bis zu 80 Meter tiefes Tal, in dem sich ein Wanderweg und eine alte Bahnlinie zwischen sagenumwobenen Felsformationen treffen. Obwohl es heute ein Naturschutzgebiet ist, zeigt die Geschichte hier beispielhaft die Veränderung eines Flusstales durch den Menschen. Trotzdem ein Wandertipp, bis zur Talsperre Malter sind es 10 Kilometer.

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Musikalische Vielfalt — die Dresdner Philharmonie

ScottyScout Tipp: Die Dresdner Philharmonie ist eine musikalische Institution in der Stadt. Die Heimstätte des Orchesters, der »Kulturpalast« wird bis 2017 umgebaut. Deshalb spielen die Musiker um Chefdirigent Michael Sanderling ihr vielfältiges Repertoire – klassische oder romantische Konzerte, zeitgenössische Musik oder Konzerte für Kinder – an anderen geschichtsträchtigen Orten in Dresden.

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Filmstadt Dresden?

Ein paar Multiplexe und für die Kulturinteressierten ein Programmkino? Nein, die Kultur des Filmschauens unterscheidet sich in Dresden von anderen Städten. Für mich als regelmäßigen Kinogänger ist das wundervoll, denn die Stadt ist von unabhängigen Filmtheatern geprägt und hat dazu noch eine spannende Kinogeschichte. Zu spüren und zu sehen ist das zum Beispiel, in der Schauburg.

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Aus »Neu« mach »Alt« und andersherum

Ein Stadtspaziergang über 4 Kilometer durch zwei grundverschiedene Stadtgebiete links und rechts der Elbe. Die Stadtteilnamen in Dresden sind etwas verwirrend, denn architektonisch stehen die Namen »Neustadt« und »Altstadt« nicht für das was man eigentlich an Bausubstanz erwartet. Ein Blick in die Geschichte der Stadt und das aktuelle Baugeschehen löst das Rätsel auf.

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Real Fiction – ein literarischer Stadtspaziergang

Albrecht Hoch ist Historiker und Stadtführer in Dresden. Als wirklicher 68er wuchs er in seiner Geburtsstadt im Sozialismus auf. Seit 2008 bietet er einen literarischen Rundgang auf den Spuren eines Schriftstellers und Altersgenossen durch Dresden Loschwitz an. Den Dresdner Semmeln folgend, führt er durch seinen heimatlichen Stadtbezirk und auch ein bisschen durch sein eigenes Leben.

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