Konrad Sell

Konrad Sell

Konrad ist ursprünglich in Berlin geboren und lebt mit seiner Familie seit 2008 in Leipzig. Er arbeitet als Marketing- und Vertriebsleiter. Von Gohlis hat es ihn 2010 ins Zentrum gezogen, von wo er mit seinen Kindern autolos zahlreiche Ausflüge macht. An Leipzig schätzt er, dass alle Großstadt-Annehmlichkeiten vorhanden sind, aber der Berliner Stress fehlt.

Was verbindet dich mit der Stadt Leipzig?

Zunächst wäre ich allein wahrscheinlich nie hierher gezogen: Ich kam als Anhang meiner Frau nach Leipzig, die hier eine Arbeit fand. Allerdings verliebte ich mich sofort in die grüne, entspannte Stadt mit den offenen Menschen – heute verbinden mich zahlreiche Freundschaften mit meinem lebendigen Kiez, in dem ich mich sehr wohl fühle.

Wo »genießt« du die Stadt?

Die Stadt genieße ich am liebsten an drei Orten: Mittendrin, weil man dort so schön lange (durch Höfe) flanieren kann, ohne einem einzigen Auto zu begegnen. In und auf ihren zahlreichen Wasser-Erweiterungen, dem Cospudener See und diversen Flussarmen, weil man dort so gut entspannen kann. Und: In meinen eigenen vier Wänden, weil dort abwechselnd das Familienleben tobt und ich zu mir finde.

Hilfe, Verwandte kommen zu Besuch! Wo gehst du mit ihnen hin?

Essen gehe ich mit ihnen im Uniriesen oben im letzten Stock im Panorama-Restaurant oder bei Kowalski im Musikviertel. Für Unterhaltung sorgen zahlreiche Kabaretts und Theater.

Künstlerisch bietet das Panometer mit wechselnden Werken von Yadegar Asisi atemberaubende Eindrücke in 360°-Installationen. Und Billard spielen bei einem kühlen Hellen würde ich im B69 an der Berliner Straße.

Leipzig auf dem Wasser oder zu Fuß, was ist dein Favorit?

Eindeutig auf dem Wasser: Nirgends lässt sich so viel Ruhe genießen wie auf einem stillen Seitenarm von Elster und Pleiße. Und: Das Bier bleibt dort auch länger kühl …