Kerstin Klut

Kerstin Klut

Kerstin Klut ist in Güstrow geboren, schon als Kind hat sie das Herzogschloss dort in seinen Bann gezogen. Später hat es sie erneut dorthin verschlagen, zum Germanistik/Slawistik-Studium an die Pädagogischen Hochschule. In ihrem heutigen Wohnort Lüssow hat sie sich 20 Jahre als Vereinsvorsitzende für die Erhaltung der Schloss- und Gutsanlage engagiert und jährliche Reisen zu Schlössern, Herrenhäusern, Guts- und Parkanlagen in Mecklenburg-Vorpommern organisiert. Daraus entwickelte sich dann die Leidenschaft: SchlossVERführung.

Du bist lokale Expertin für die Verführungen, die Schlösser in Mecklenburg-Vorpommern auf Besucher ausüben. Was verführt an diesen Schlössern ganz besonders?

Eigentlich bin ich diejenige, die die Gäste verführt, sich mit dem Thema: Der Landadel und seine ehemaligen Güter in Mecklenburg und Vorpommern auseinanderzusetzen, zu träumen, wie es mal war und zu schauen, was heute dort passiert.

Hast du ein Lieblingsschloss?

Ich glaube, das Schloss in Güstrow berührt mich persönlich sehr tief. Aber ich freue mich über jedes Herrenhaus, das erhalten bleibt und eine neue Nutzung findet, über engagierte Menschen, die den alten Gemäuern neues Leben einhauchen und so viel Optimismus ausstrahlen. Davon gibt es zum Glück immer mehr!

Wenn du die Uhr zurück drehen könntest, für welche Epoche würdest du dich entscheiden?

Das kommt darauf an, ob ich mir das Leben auf oder vor dem Gutshof vorstellen soll. Das 19. Jahrhundert finde ich schon recht spannend.

Mit welchem Verkehrsmittel würdest du gern dein Lieblingsschloss besuchen: Kutsche, Fahrrad oder Auto?

Die Kutsche ist sehr romantisch und passt zu den Herrenhausanlagen am besten. Aber ich erreiche sie damit genauso wenig wie mit dem Fahrrad an einem einzigen Tag.
Auch für meine Schlössertouren muss ich die modernen Vierrädrigen nutzen.

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