Je weiter nördlich man entlang der Oder fährt, desto langweiliger wird die Landschaft — könnte man denken. Ist aber nicht so. Hinter dem Oderbruch wartet schon gleich der nächste Szenenwechsel: Der Nationalpark Unteres Odertal. Auf der Höhe von Lunow ist es soweit. Es wird kuschelig — so empfinde ich zumindest die Landschaft im Nationalpark.

Von links begrenzt ein Höhenzug den Blick. Von rechts die Oder den Weg auf dem Deich. Intensiv grüne Flächen, Sumpfgebiete, Baumgruppen und Weidenalleen. Alles ist kleinteilig. Altarme der Oder durchziehen das Gebiet. Ein Paradies für Wasservögel. Dieser Streckenabschnitt lohnt sich — ähnlich wie der Oderbruch oder der Nationalpark an der Warthemündung — ganz besonders während der Vogelflugzeiten.

Das Untere Odertal lädt dazu ein, den Gang etwas herunter zu schalten. Vielleicht auch dazu einen Zwischenhalt einzulegen, um mit dem Kanu eine Tour auf der Oder zu machen. Obwohl diese Gegend touristisch gut besucht und erschlossen ist, hatte ich bisher bei keiner meiner Touren das Gefühl der Überladenheit. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es zuhauf, man findet diese an den regelmäßig auftauchenden Informationstafeln entlang des Radwegs. Ein Ort, an dem ich gerne länger bin.

Gut zu wissen

In nahezu allen Dörfern im Unteren Odertal gibt es Übernachtungsmöglichkeiten, auch Zeltplätze direkt am Wasser. Nähere Informationen auf der Webseite: www.unteres-odertal.de

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Natur satt im Nationalpark Unteres Odertal 53.153359, 14.356556 Deichweg, Friedrichsthal, Deutschland (Routenplaner)

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