Brandenburg

Orte der Reformation in Brandenburg

Reformation gestern, heute und morgen – in Brandenburg ist der Tag der Reformation am 31. Oktober fest im Kalender verankert. Im südlichen Brandenburg, im Fläming, florierte einst der Ablassverkauf. Tetzel war deren glühender Verfechter und ein ebensolcher Widersacher Martin Luthers.

Schließlich wurden die Brandenburger aber von den Ideen des direkten Zugangs zum Göttlichen und der Mitgestaltung der Gemeinde am geistlichen Leben überzeugt. In den kleinen Städten Südbrandenburgs, im Fläming, im Spreewald und in der Niederlausitz keimen heute neue Orte des gemeinschaftlichen Lebens und der Beteiligung.

Unsere Scouts und Gastautoren erkunden für dich Orte reformatorischer Spuren und Wirkungen.

Karte wird geladen - bitte warten...

Ein Kleinod dörflichen Kirchenlebens in Langennaundorf: 51.604798, 13.339806
Schicksalsfluss Elbe - Hochwasser und die Schlacht bei Mühlberg: 51.435791, 13.217709
Die Reformation im städtischen Alltag Südbrandenburgs: 51.691767, 13.235065
Ablassautomaten für die Sünden des Alltags: 52.096672, 12.869062
Kammerspiele Treuenbrietzen – eine Bühne für neue Ideen: 52.095335, 12.866039
Was ein Gottesdienst in Muttersprache bedeutet – die wendisch-deutsche Doppelkirche in Vetschau: 51.783633, 14.072486
Aus Luft Töne machen – die Windpumpe in Bad Liebenwerda: 51.516247, 13.401213

Abellio bringt dich zu den Orten der Reformation in Mitteldeutschland. Das Bahnunternehmen verbindet kleine und große Städte in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Was ein Gottesdienst in Muttersprache bedeutet – die wendisch-deutsche Doppelkirche in Vetschau

Bis ins 17. Jahrhundert war das Gebiet um Vetschau in der brandenburgischen Niederlausitz vorrangig von Wenden bewohnt. Nach dem Dreißigjährigen Krieg begann das schrittweise Zurückdrängen der slawischen Kultur in der Region. Die Doppelkirche entstand, verbunden durch die Sakristei. Wand an Wand wurden auf der einen Seite die Gottesdienste in Deutsch, auf der anderen in Wendisch abgehalten.

mehr lesen