Cornelius Patzer

Cornelius Patzer

Cornelius ist Geograf und schreibt für ScottyScout mit einem besonderen Blick auf die Stadt-Land-Verflechtungen von Berlin und Brandenburg. Für letztgenanntes Bundesland ist er auch im Tourismusbereich tätig, seine Wohnung hat er aber immer noch in Berlin Friedrichshain.

Was verbindet dich mit dem Land Brandenburg?

Rückblickend stelle ich fest, dass meine persönliche Bindung ins Berliner Umland, also zu Brandenburg, innerhalb der letzten Jahre auf unterschiedlichste Art und Weise gewachsen ist. Zum Abschluss meines Geografiestudiums war es eine recht theorielastige Verbindung. Da ging es um die Frage bezüglich der zukünftigen Energieversorgung im Raum Berlin-Brandenburg und welche Rolle lokal ansässige Energiegenossenschaften dabei einnehmen können. Heute stelle ich mir eher praxisnahe Fragen: Wo sind die Mirabellen schon reif und an welchem Zählstandort lässt sich das Zelt möglichst gut aufstellen (lacht).

Brandenburg aus der Vogelperspektive – was kommt dir da zuerst in den Sinn?

Da muss ich spontan an den Einstieg in den Berlin-Usedom Radweg denken. Da geht das erste Stück durch traumhaft schöne Landschaften einmal komplett den Barnim hoch, bis man hinter Prenzlau in Mecklenburg-Vorpommern rauskommt. Dass just dieser Part des Radweges gar nicht so flach ist, wie ich mir das eigentlich ausgemalt habe, hat mich dann doch überrascht.

Du bist einen Tag in Brandenburg unterwegs, was packst du in deinen Rucksack?

Der gute alte Jutebeutel, am besten gleich ein paar mehr einstecken, sollte auf keinen Fall fehlen. Und das Kräuter-Bestimmungsbuch. So lässt sich die Brandenburg-Erfahrung zu Hause im Einmachglas konservieren und das Thema Verlegenheitsgeschenke ist ein für alle Mal passé.

»Kontrastreiche Vielfalt zwischen heiler Welt und Mondlandschaft«

Interview mit Ralf Donat von Sielmanns Naturlandschaft Wanninchen. Die Heinz Sielmann Stiftung hat 3.000 Hektar Land ehemaliger Bergbaufläche im Naturpark Niederlausitzer Landrücken gekauft. Hier hat sich die Natur schnell verlorenes Terrain zurück erobert. Inzwischen haben sich hier seltene und bestandsgefährdete Tiere und Pflanzen angesiedelt.

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»Der Naturpark Barnim — die Oase der Metropole«

Kurz vor den Toren Berlins und trotzdem im satten Grün. Was erwartet die Brandenburg-Entdecker hier? Antwort darauf gibt Katja Hauptlorenz vom BARNIM PANORAMA Naturparkzentrum im Agrarmuseum Wandlitz. Weil sich der Naturpark zusammen mit dem Museum präsentiert, kann am Beispiel des Barnims die Entstehung einer Kulturlandschaft veranschaulicht werden.

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Entschleunigung pur im Naturpark Nuthe-Nieplitz

Interview mit Elisabeth Hofmann vom Naturpark Nuthe-Nieplitz. Das Schutzgebiet ist in 30 Minuten von Berlin mit der Bahn zu erreichen. Hier im Zweistromland gibt es – ungewöhnlich für das sonst flache Land Brandenburg – die »Glauer Berge«, welche beste Ausblicke auf das Land ermöglichen. Ein perfekter Ort, um Vögel und andere Wildtiere beobachten.

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Blick über Jüterbog und die flachen Weiten des Flämings

Wie hat sich die Stadt seit deiner Schulzeit aus deiner Sicht verändert?
Nach der Wende ist die Stadt Stück für Stück saniert worden. Jetzt erstrahlen die mittelalterlichen Fachwerkhäuser innerhalb der Stadtmauern wieder in altem Glanz. Die Straßen sind gepflastert, nicht mehr geteert, und ich kann jederzeit Bananen kaufen.

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