Das Dorf Wustrau, an der Südspitze des Ruppiner Sees, hat eine besondere Atmosphäre, ich habe es gleich bei meinem ersten Besuch bemerkt.Das liegt vielleicht an den Spuren preußischer Geschichte, die überall zu sehen sind, eine brandenburgisch-preußische Gutslandschaft mit Schloss, Kirche, Pfarrhaus und restaurierten Bauernhäusern. Oder an den Menschen, die hier leben.

Im Constance-Haus treffe ich Ingelore Radke, die in diesen wunderschönen Räumlichkeiten ihr Café Constance betreibt. Hinten im Hofgarten kann man unter einem alten Nussbaum sitzen, vor dem Haus auf der kleinen Terrasse hat man einen wunderbaren Blick auf das Dorfgeschehen. Es werden leckere hausgebackene Kuchen und Torten serviert, es gibt auch eine Tageskarte. Heute gibt es Maultaschen, Zander mit saisonalem Gemüse und Kartoffeln mit Spargel. Ich kann mich nicht entscheiden und esse erst den Zupfkuchen und dann den Spargel. Frau Radke setzt sich zu mir und erzählt zum Essen Geschichten über den Ort und seine Bewohner.

Ich rede von meinem besonderen Gefühl, obwohl ich zum ersten Mal in Wustrau bin. Sie lacht und deutet auf ein Paar am Nebentisch: »Viele Gäste erzählen mir von diesem Gefühl und kommen dann regelmäßig hierher, manche haben sich sogar ganz hier niedergelassen. Wustrau war schon immer irgendwie besonders.«

Gut zu wissen

Café Constance, Hohes Ende 4, 16818 Wustrau, www.cafe-constance.de, Tel. +49 (0)33925 70676. Anreise: Haltestelle Wustrau-Radensleben, Regionalbahn (Linie RE6) oder Haltestelle Wustrau, Schule, Bus (Linien 752, 766, 777).

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In Wustrau auf den Spuren preußischer Geschichte 52.850027, 12.862040 Hohes Ende 4, 16818 Fehrbellin, Germany (Routenplaner)

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