Mitten in Löbtau, in einem ehemaligen Fabrikgebäude befindet sich das jüngste Programmkino Dresdens. Früher wurden hier im Kino in der Fabrik Triebwerke und Kupplungen gefertigt, heute verraten schon die großen Buchstaben an der Hausfront das Filmtheater.

Ist die Eisentreppe endlich erklommen, öffnen sich die Türen in einen hellen Raum, dessen Wände von bunten Filmzitaten übersät sind. Hier kaufe ich Kinokarten, Snacks oder trinke noch etwas, bevor die Vorstellung anfängt. Wie durch eine Schleuse in die Filmwelt führt ein orangefarbener Tunnel zum großen Saal. Das Kino hat drei Säle: K, I und F. Hier erleben die Besucher noch den Fabrikcharme des Gebäudes, bevor sie es sich in den Sesseln bequem machen. Jeder Saal ist mit Digitaltechnik ausgestattet, aber auch Vorführungen von Filmbändern mit ratternden Projektoren sind noch möglich.

Das Kino zeigt Arthouse-Filme abseits des Mainstream, hin und wieder kommen auch ältere Filme noch einmal auf die Leinwand. Gern werden auch Regisseure, Hauptdarsteller und/oder Produzenten neu anlaufender Filme eingeladen. Im »Schwarzen Salon« finden Lesungen, Konzerte, Theateraufführungen oder Frühstücksbuffets statt, und selbst das Tanzbein lässt sich hier manchmal schwingen. Immer wieder sonntags lädt das KIF zum geselligen Mörderraten beim Tatort-Abend.

Gut zu wissen

KIF, Tharandter Straße 33, 01159 Dresden, www.kif-dresden.de. Für das Frühstück sind Voranmeldungen erwünscht. Anreise: Haltestelle Clara-Viebig-Straße, Bus (Linie 63).

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Kino in der Fabrik – das KIF 51.038351, 13.705589 Tharandter Straße 33, 01159 Dresden (Routenplaner)