Sachsen

Orte der Reformation in Sachsen

Reformation gestern, heute und morgen – wie an einer Perlenschnur reihen sich Orte des Umbruchs entlang der Elbe. In Dresden wechseln die Konfessionen – und hinterlassen die dazu passenden Bauwerke. In Meißen nimmt die protestantische Bildung ihren Lauf und in Torgau findet sich der erste protestantische Kirchenneubau – inzwischen auch schon knappe 500 Jahre alt.

Während in der Metropole Leipzig damals wie heute laut disputiert wird, sähen ganz im Osten die Nachfolger des Reformators Jan Hus aus Böhmen still und beständig ihren Samen in die ganz Welt – den Herrnhuter Stern kennt inzwischen jeder. Im Südwesten wiederum, in Zwickau, finden sich Suren des Sozialrevolutionärs Thomas Müntzer.

Unsere Scouts und Gastautoren erkunden für dich Orte und Spuren reformatorischer Bewegungen von damals bis heute.

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Heilung und Bildung im Klostergarten

Samuel Hahnemann, ein Sohn der Stadt Meißen war Begründer der Homöopathie. Ein Meißner Verein pflegt sein Andenken im Hahnemannzentrum auf vielfältige Weise. In den Überresten einer mittelalterlichen Klosteranlage die immer weiter restauriert wird befindet sich ein wunderschöner Apothekergarten. In diesem Ambiente finden Seminare zu Gesundheits- und Umweltthemen aber auch Kulturveranstaltungen statt.

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Die Dicke und die Dünne

Wie eine Glucke brütet die Dresdner Frauenkirche über dem historischen Stadtkern. Nur wenige hundert Meter entfernt ragt der grazile Turm der katholischen Hofkirche in den Himmel. Zwei Gotteshäuser, die architektonisch nicht unterschiedlicher sein könnten und die doch eng verbunden sind mit der religiösen Berg- und Talfahrt Dresdens.

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