Andrea Rohrberg
In der Sächsischen Schweiz geht’s ganz nach oben – Kuhstall mit Himmelsleiter
Der Kuhstall ist eine der berühmtesten Felsformationen der Sächsischen Schweiz. Entsprechend voll von Wanderern ist auch der Weg dorthin. Dennoch ein Tag der Entschleunigung: Anreise mit der zuckelnden Kirnitzschtalbahn, Startpunkt am »zeitweisen« Wasserfall, Naturgenuss auf dem Rund»wandel«weg.
mehr lesenStadtkirche St. Marien – wie hat Katharina von Bora es hierher geschafft?
»Wo liegt sie denn nun wirklich, die Katharina von Bora?« Das ist meist die erste Frage aus der Gruppe, wenn wir vor der Grabplatte an der Wand in der Stadtkirche St. Marien stehen. Es ist offensichtlich, dass das eigentliche Grab nicht direkt hinter der Platte liegen kann.
mehr lesenGemeinsam stärker – und der Fürst ist der Stärkste
Von Schloss Hartenfels in Torgau aus stützten die Wettiner und ganz besonders Kurfürst Friedrich der Weise die Reformatoren in Wittenberg. Man kann sagen, dass sich die Reformation ohne diese Verknüpfung mit der weltlichen Macht der Fürsten wohl nicht so schnell und so weit ausgebreitet hätte. Wo aber verstecken sich die wahren Zeichen der Stärke?
mehr lesenWurzeln und Flügel – eine Reise zu den eigenen Werten in Torgau
Wie war das nochmal, wenn wir als Kinder zur Mutter in die Küche kamen? Warum war der Topf auf dem Herd so interessant? Und dann der Schrank im Schlafzimmer – der war tabu, besonders vor Weihnachten. Im Haus in der Wintergrüne 2 in Torgau sind das nur einige von vielen Fragen, zu denen sich Besucher austauschen.
mehr lesenBunt und vielfältig gärtnern – Internationaler Garten Meißen
Der Internationale Garten in Meißen lädt zum Schauen, Sitzen, plaudern und die Kinder zum Spielen ein. Gestaltet wird er von internationalen und einheimischen Gartenfreunden, die hier gemeinsam Blumen, Obst und Gemüse anbauen und sich bei gemeinsamen Festen und Aktivitäten kennen lernen.
mehr lesenSchweigegang auf dem Heimweg zum Gottesacker
Der Gottesacker der Herrnhuter Brüder-Unität in Niesky ähnelt eher einem Waldfriedhof, dicht bestanden von Bäumen. Bei den Inschriften zu den Geburtsorten finden sich Orte in der ganzen Welt, auf allen Kontinenten, Zeichen der intensiven weltweiten Verbindung der Gemeine.
mehr lesenWie der Wachsmann-Knoten in die Welt kam
Aus den ursprünglich geplanten vier Wochen »Urlaub und endlich mal Sattessen« wurden vier Jahre, in denen Konrad Wachsmann als Chefarchitekt bei Christoph & Unmack in Niesky die Grundlage für den Wachsmann-Knoten schuf und anschließend den Holzbau weltweit umkrempelte. Und warum hatte das alles in Niesky seinen Ausgangspunkt?
mehr lesenFürst Pückler und seine Parkanlagen – das UNESCO Welterbe Muskauer Park
Der Park in Bad Muskau trägt zu Recht seit 2006 den Welterbetitel als gemeinsames polnisch-deutsches Kulturerbe. Er ist außerdem ein Stück europäische Geschichte, denn erst nach der Wende war es möglich, diese genial komponierte Parkanlage mit ihren grenzüberschreitenden Blickbeziehungen wieder »in Szene« zu setzen.
mehr lesenEin Wein am Fluss – die Dreiradenmühle in Görlitz
Von der Dreiradenmühle auf der polnischen Seite der Neiße in Zgorzelec hat man einen wunderschönen Blick auf die Görlitzer Altstadt und gleichzeitig auf den Fluss. Der Ort ist schon von weitem zu erkennen, durch das farbige Mosaik auf dem Speicherturm.
mehr lesenDas Wunder der Moller-Linde
Das Wunder der Moller-Linde – Eine Görlitzer Geschichte um Ruhm, Macht und Neid und einen Baum, der von der Kraft des Glaubens zeugt.
mehr lesenZauber auf den zweiten Blick – Schlosspark Rothenburg an der Neiße
Direkt am Radweg gelegen: Der Rothenburger Schlosspark ist Teil des deutsch-polnischen Gartennetzwerkes und zu jeder Jahreszeit besuchenswert. Wer sich die Zeit nimmt, den Park zu Fuß zu erkunden, wird seinen Zauber auf den »zweiten Blick« spüren.
mehr lesenEin Feuerwerk skulpturaler Formensprache – die Altstadt Görlitz und das »Heilige Grab«
Das im 15. Jahrhundert errichtete »Heilige Grab« ist ein Nachbau der Jerusalemer Stätten der Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi und war Teil einer mittelalterlichen Pilgerstätte. Die Anlage gilt als diejenige in Europa, die dem Original in Nahen Osten am nächsten kommt.
mehr lesenGärten im Kloster St. Marienthal
Bei Ostritz, unmittelbar an der Grenze zu Polen an der Lausitzer Neiße, befindet sich das Kloster St. Marienthal. Hier können im »Garten der Bibelpflanzen« Pflanzen besichtigt werden, die in der Bibel beschrieben sind. Vom östlichsten Weinberg Deutschlands hat man einen herrlichen Blick auf die Umgebung.
mehr lesenDer schiefe Turm von Borna, eine Kirche in Bewegung und Junker Jörg davor
Der junge Luther reiste oft nach Borna. Viele Einwohner aus Dörfern, die für den Braunkohlentagebau abgebaggert wurden, siedelten nach Borna um. Und sogar eine kleine Kirche wurde auf die Reise nach Borna geschickt.
mehr lesenSchlichtheit auf Augenhöhe – die Brüdergemeine in Niesky
Der Innenraum der Kirche der evangelischen Brüdergemeine am Zinzendorfplatz in Niesky strahlt eine besondere Atmosphäre aus. Von April bis Oktober ist die Kirche offen für Besucher aus aller Welt. Die Wurzeln gehen zurück auf Jan Hus, den Böhmischen Reformator.
mehr lesenEin Spaziergang im Muldental – von der Schiffsmühle Höfgen bis Kloster Nimbschen
Im ehemaligen Zisterzienserinnenklosters St. Marienthron zu Nimbschen lebte einst Katharina von Bora bevor sie 1523 mit zwölf Gefährtinnen floh und sich Martin Luther anschloss. Die Klosterruine liegt unweit der Mulde südlich von Grimma und ist von der Stadt auch mit dem Schiff erreichbar.
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