Von Hohenwutzen nach Penkun
Auf diesem Abschnitt des Oder-Neiße-Radwegs ändert sich die Landschaft wieder komplett. Der Nationalpark »Unteres Odertal« hinter Hohenwutzen ist eine wunderschöne Flussaue, die im Frühjahr und Herbst Schauplatz der Vogelzüge ist. Entlang der Strecke gibt es immer wieder Beobachtungsstellen. Landschaftlich wird es wieder etwas hügeliger, dadurch kommt eine fast heimelige Atmosphäre auf. Hinter der Industriestadt Schwedt, vorbei an der Papierfabrik, erreichst du Gartz, dessen Backsteinkirchen schon von weitem zu sehen sind. Dann wendet sich die Oder nach Polen und kurz nach Penkun musst du dich entscheiden, ob du westlich oder östlich um das Stettiner Haff herum zur Ostsee fahren willst.
Streckenabschnitt Hohenwutzen » Schwedt » Gartz » Penkun
Hinweis: Tipps deiner Scouts für Hohenwutzen, dem Ausgangsort dieses Streckenabschnitts, findest du im Abschnitt vorher – dessen Endpunkt.
[mapsmarker layer="18"]Cedynia – ein Berg, ein Mythos, eine Feindschaft
Seit 1945 gibt es eine lebhafte historische Debatte um den Ort Cedynia an der Oder. Die Geschichtsbilder haben sich längst verändert, inzwischen sind die Deutschen sind nicht mehr Feinde aus Büchern, sondern Partner und gute Kunden auf dem nahe gelegenen Grenzbasar.
mehr lesenTal der Liebe – ein romantischer Park und seine nationalistische Überformung
Von der Erdölraffinerie-Stadt Schwedt ist es nur eine gute halbe Stunde bis ins »Tal der Liebe« (Dolina Miłości) jenseits der Oder, drei Kilometer südlich von Krajnik Dolny (Niederkränig). Es bietet waldschattige Spazierwege über Schluchten und Fließe, 150 Jahre alte Bäume und weite Ausblicke auf das Untere Odertal.
mehr lesenMITROPA – was war das noch mal?
Die Deutsche Reichsbahn lässt grüßen: Das Haus mit den großen Lettern MITROPA in Tantow steht direkt an den Bahngleisen, es war ein Synonym für Essen und Trinken in der DDR.
mehr lesenCriewen 21
Das Dorf Criewen ist ein Produkt der Landschaftsplanung im 19. Jahrhundert. Wie in Bad Muskau wurde auch hier ein Landschaftspark errichtet. Landschaftsarchitekt Peter Joseph Lenné verlegte im Auftrag derer von Arnim den Ort.
mehr lesenNatur satt im Nationalpark Unteres Odertal
Je weiter nördlich man entlang der Oder fährt, desto langweiliger wird die Landschaft — könnte man denken. Ist aber nicht so. Hinter dem Oderbruch wartet schon gleich der nächste Szenenwechsel: Der Nationalpark Unteres Odertal.
mehr lesenFür Kurzentschlossene – Zubringer zum nördlichen Teil des Oder-Neiße-Radwegs
Es muss ja nicht immer der ganze Flussradweg sein. Brandenburger und Berliner können auch für ein verlängertes Wochenende den Oder-Neiße-Radweg befahren. Als zwei- oder dreitägige Rundtour kommt man bis Penkun und zurück. Eine gute Möglichkeit für einen solchen Tourstart bietet Bad Freienwalde. Das Städtchen ist mit dem Zug gut zu erreichen und die Anfahrt zum Oder-Neiße-Radweg nur neun Kilometer lang.
mehr lesenAlternativroute zwischen Mescherin und Tantow durch das Salveytal
Ein malerisches Tal, ein Fluss prägt die Landschaft und mitten drin steht die 3. Salvey-Mühle. In dem lebendigen Technikdenkmal im Salveytal gibt es ein kleines Museum und Übernachtungsmöglichkeiten. Dafür lohnen sich die 8 Kilometer Umweg.
mehr lesenStromauf, stromab – mit dem Kanu durch das Untere Odertal
In Mescherin kann man allein oder als geführte Tour Kanutouren im Nationalpark Unteres Odertal unternehmen. Auf dem Wasser gibt es wunderschöne Blicke auf die Auenlandschaft mit ihren vielen kleinen Flussarmen.
mehr lesenSchwedt an der Oder
Am Bahnhof ist es eher trist. Im Kunstverein Schwedt erfährt man aber mehr über die ehemalige Bedeutung des Tabakanbaus in der Region.
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