Andrea Rohrberg
Ein »Ghost« in der Obermühle Görlitz
Direkt am Oder-Neiße-Radweg in dem engen Tal der Neiße – dort wo das imposante Viadukt das Tal bei Görlitz überspannt, befindet sich ein historischer Gebäudekomplex mitten auf dem Wasser – die Obermühle. Die Gaststätte mit Hotelbetrieb bietet eine willkommene kulinarische Abwechslung entlang der Radstrecke.
mehr lesenAlleen zu des Radlers Freude – König Friedrichs Wohltat in Brandenburg
Entlang der Verkehrsadern in Brandenburg erstreckt sich ein grünes Band. Die Alleen geben der brandenburgischen Weite ihr Gepräge. Aus der Luft betrachtet, mutet das Land so wie ein geometrisches Raster an. Die Alleen sind das verbindende Element landschaftlich durchaus diverser Regionen Brandenburgs.
mehr lesenZu Besuch beim Europäischen Wildrind – dem Wisent
Ein Riesenvieh direkt vor mir im Staub, wie ein Bison aus dem letzten Indianerfilm. Massiger Kopf, ebenso massige Schultern, kleine gebogene Hörner und ziemlich langes Fell. Zum Glück ist ein stabiler Zaun zwischen mir und dem Wisent.
mehr lesenStolpe – ein Schloss mit widersprüchlichen Linien
Was macht das Schloss so unnatürlich? Die ungleichen Türme, die Fensteröffnungen? Ein genauer Blick auf die Geschichte von Schloss Stolpe mitten im Hinterland der Insel Usedom.
mehr lesenEine Nacht im Burgfried Löcknitz
In Löcknitz gibt es Gästezimmer im Burgfried aus dem 13. Jahrhundert und durch die Nähe zu Szczecin (Stettin) die ersten Anzeichen einer »normalen« polnisch-deutschen Nachbarschaft. Und das wahrscheinlich einzige bulgarische Restaurant der Region.
mehr lesenCedynia – ein Berg, ein Mythos, eine Feindschaft
Seit 1945 gibt es eine lebhafte historische Debatte um den Ort Cedynia an der Oder. Die Geschichtsbilder haben sich längst verändert, inzwischen sind die Deutschen sind nicht mehr Feinde aus Büchern, sondern Partner und gute Kunden auf dem nahe gelegenen Grenzbasar.
mehr lesenTal der Liebe – ein romantischer Park und seine nationalistische Überformung
Von der Erdölraffinerie-Stadt Schwedt ist es nur eine gute halbe Stunde bis ins »Tal der Liebe« (Dolina Miłości) jenseits der Oder, drei Kilometer südlich von Krajnik Dolny (Niederkränig). Es bietet waldschattige Spazierwege über Schluchten und Fließe, 150 Jahre alte Bäume und weite Ausblicke auf das Untere Odertal.
mehr lesenMITROPA – was war das noch mal?
Die Deutsche Reichsbahn lässt grüßen: Das Haus mit den großen Lettern MITROPA in Tantow steht direkt an den Bahngleisen, es war ein Synonym für Essen und Trinken in der DDR.
mehr lesenCriewen 21
Das Dorf Criewen ist ein Produkt der Landschaftsplanung im 19. Jahrhundert. Wie in Bad Muskau wurde auch hier ein Landschaftspark errichtet. Landschaftsarchitekt Peter Joseph Lenné verlegte im Auftrag derer von Arnim den Ort.
mehr lesenZiemia Lubuska – warum es Lebus links und rechts der Oder gibt
Historische Spurensuche in Lebus: Das Land auf polnischer Seite ist ein Mosaik aus Teilen von Regionen mit verschiedener Vergangenheit und bis heute ein ahistorisches regionales Gebilde.
mehr lesenPolenmarkt – bitte nur auf einen Żurek!
Sind Grenzbasare scheußlich? Ein Urteil muss sich jeder selbst bilden. Als Verpflegungsstopp sind sie auf jeden Fall geeignet, um einmal Żurek oder Bigos zu probieren.
mehr lesenPompeji an der Oder – die Festung Küstrin
Die gewaltigen Mauern sind von außen das Sichtbarste, was vom alten Küstrin übrig geblieben ist. 1536 wurde es zur Festung und ist 1945 beim Sturm auf Berlin untergegangen. Die Ruinenstadt dahinter ist kaum zu erahnen.
mehr lesenEin Spaziergang durch die Kurstadt Bad Freienwalde
Ein historischer Ort am Rande des Oderbruchs ist Bad Freienwalde. Als preußische Kurstadt aufgebaut, liegt der Ort mit seinen steilen Straßen und an den Berg geschmiegten Häusern, inmitten von Hügeln und Tälern in dieser sonst eher flachen Landschaft.
mehr lesenAm Baasee tickt die Zeit anders
Ritterzeit? Wenn auch abgelegen, ist die Schänke am Baasee ein Tipp für ein außergewöhnliches kulinarisches Erlebnis inklusive einer entspannten Anfahrtsstrecke.
mehr lesenMalerische Radtour durch die Märkische Schweiz – von Strausberg nach Kienitz
Eine schöne Radtour von Berlin zur Oder ist der Europäische Fernradweg R1 durch die Märkische Schweiz. Die 60 Kilometer lange Route ist sehr abwechslungsreich, denn man fährt durch bewaldete Endmoränen, vorbei an versteckte Seen, Alleen sowie Schlössern und ist meist im Naturpark Märkische Schweiz unterwegs.
mehr lesenAuf der Suche nach Adonis
Ende März bis April blühen an den sandigen Hängen rund um Lebus die Adonisröschen. Die Pflanze aus der Schwarzmeerregion, wächst rund um Lebus besonders gut.
mehr lesenChwarszczany (Quartschen) – auf den Spuren der Templer
Die im Mittelalter sogenannte Neumark war wildes unerschlossenes Gebiet. Schwerttragende Orden wie die Templer wurden dort postiert, um die Gegend zu sichern und eine erste Besiedlungen aufzubauen. Ein Zeugnis davon ist die Templerkirche in Chwarszczany (Quartschen).
mehr lesenSłubices und Frankfurts jüdischer Friedhof
Als 1999 schwarz gekleidete Männer mit Schläfenlocken über die Oderbrücke gingen, zwangen sie die beiden Zwillingsstädte, sich zu erinnern. Es waren Rabbiner aus den USA und Israel, sie suchten den jüdischen Friedhof, der in der Frankfurter Dammvorstadt östlich der Oder liegen sollte.
mehr lesenAuf einer Bank in Eisenhüttenstadt
In Eisenhüttenstadt kann man auf Exkursion in eine »sozialistische Planstadt« gehen und das historische Experiment selbst bewerten. Wie das Urteil ausfällt hängt wahrscheinlich auch mit der eigenen Biografie zusammen.
mehr lesen»Bazar« — der kleine Stadtmarkt von Słubice
Kein »Polenmarkt« sondern ein Markt im wörtlichen Sinn: Der »Bazar« im nördlichen Teil von Słubice, nahe des Stadtzentrums in der Mikolaja Kopernika, dient der Versorgung der regionalen Bevölkerung und ist der perfekte Ort um Lebensmittel und Getränke für den nächsten Abschnitt der Radtour zu kaufen.
mehr lesenSłubice – Auf der Suche nach dem Zentrum
Wie macht man aus einer Vorstadt eine eigenständige Stadt? Die polnische Stadt Słubice feierte 2015 ihren 70. Geburtstag, als Frankfurts Vorposten und später als »Dammvorstadt« am anderen Oderufer ist sie aber noch 700 Jahre älter.
mehr lesenKłopot, das Storchendorf
Zwischen Mai und Mitte August ist die beste Zeit, um Kłopot und seine Störche zu besuchen. Auf nahezu jedem zweiten Dach im Dorf befindet sich ein Storchennest, die Hälfte davon ist bewohnt, außerdem gibt es ein Storchenmuseum, eine Jugendherberge und einen kleinen Laden.
mehr lesenStadtspaziergang durch Słubice – Abstecher nach Polen
Kulturwechsel: Es ist faszinierend, dass man nur eine Brücke über die Oder überquert und auf der anderen Seite sprechen die Menschen eine andere Sprache. Sie verwenden eine andere Währung. Und der stadteigene Markt heißt Bazar. Ein Rundgang durch Słubice, Frankfurts Nachbar.
mehr lesenForst in der Lausitz
Geschichte und Blumen: Vieles in Forst ist abgewickelt, das Textilmuseum der Stadt erinnert an den einstigen wichtigen Industriezweig. Der Rosengarten direkt am Radweg überrascht zur richtigen Jahreszeit mit den Blüten von mehr als 900 Sorten auf 17 Hektar Parkland.
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