Andrea Rohrberg
Kornhaus bleibt Kornhaus – das Ausflugslokal im Bauhausstil an der Elbe
Die Lage des Ausflugslokals Kornhaus Desssau direkt an der Elbe hatte mich angezogen. Der Bau, der wie ein Schiffsdeck am Ufer liegt, wurde von dem Bauhausarchitekten Carl Fieger 1929 gebaut. Der Platz an der Elbe ist seither beliebt.
mehr lesenDer Lutherweg durch Leipzig – bekannte Orte im Licht der Reformation
Auf den Spuren Luthers und seiner Mitstreiter wandern, spazieren, radeln, pilgern, historische Stätten neu entdecken, spirituelle Wurzeln ergründen – seit 2015 gibt es den Lutherweg. Er schlängelt sich auf 2.000 Kilometern durch die mitteldeutschen Stammländer der Reformation, so auch durch Leipzig.
mehr lesenDer schönste Klangraum in der Stadt – die Kirche St. Martin in Heiligenstadt
Die Mutterkirche des Eichsfelds, wie St. Martin in Heilbad Heiligenstadt auch genannt wird, heißt so, weil von ihrem Vorgängerbau aus das Eichsfeld im 9. Jahrhundert christlich geworden ist. Dass St. Martin die einzige evangelische Kirche in der Stadt ist, ist einem späteren »Handel« geschuldet.
mehr lesenThomas Müntzer – im Eichsfeld ein Mauerblümchen
Nach der Predigt von Thomas Müntzer am 03. Mai 1525 in der Liebfrauenkirche in Heiligenstadt brach in der Stadt Gewalt aus. Auch die Kirche St. Martin wurde geplündert und alte Dokumente vernichtet. Im Rückblick war das aber nur eine kleine Episode im Eichsfeld.
mehr lesenPaulinum – Aula und Universitätskirche St. Pauli – langer Name, lange Geschichte
Heute, nachdem auch der DDR-Bau ausgedient hat, steht an der Stelle das »Paulinum – Aula und Universitätskirche St. Pauli«. Lang der Name, schwierig der Weg dahin. Die Universitätskirche St. Pauli war als Klosterkirche St. Pauli ursprünglich Gotteshaus eines Dominikanerklosters.
mehr lesenDas Herderzentrum
Ich sitze in einem verträumten Garten. Versteckt ist er. Und wenn man nicht weiß, dass es ihn gibt, dann bleibt er auch unentdeckt. Erst 1994, zu Ehren Herders 250. Geburtstages, wurde der sogenannte Herdergarten anhand alter Briefe und Dokumente rekonstruiert.
mehr lesenUnd gegenüber ist die Thesentür
Die Schlosskirche an deren Tür die 95 Thesen von Martin Luther zu sehen sind, ist einer der Hauptanziehungspunkte für Besucher in Wittenberg. Doch was bedeutet sie für Wittenberger? Sie ist an freien Tagen Teil des Spaziergangs durch die Stadt.
mehr lesenTintenfischeis im Schlosspavillon in Wittenberg
Wofür wurdet ihr damals gebaut?« Diese Frage stellen die Gäste oft im Eiscafé im Schlosspavillon in Wittenberg direkt gegenüber der Thesentür an der Schlosskirche. Kein Wunder, denn der Pavillon passt hier mit seinem modernen Baustil nicht rein. Einst diente er als Ausstellungsfläche der Stickstoffwerke.
mehr lesenDas Krokoseum – in Franckes Waisenhaus ein Reich für Kinder
Unten im Historischen Waisenhaus der Franckeschen Stiftungen ist das Krokoseum. Jeden Nachmittag können Kinder hier zusammen spielen, essen, basteln und lernen. Allein und selbstbestimmt, in Gruppen beim Freitisch, beim Basteln und Bauen oder in der Kuschelecke beim Zuhören und Selberlesen.
mehr lesenEine Radtour auf den Spuren Lyonel Feiningers im Weimarer Land
Der amerikanische Maler und Grafiker Lyonel Grafiker war während seiner Lehrtätigkeit in Weimar (1919 bis 1925) gern im Weimarer Umland unterwegs.
mehr lesenDer weite Weg des Christus-Pavillon im Kloster Volkenroda
Nach der politischen Wende 1989 entstanden Überlegungen, die ehemalige Klosteranlage der Zisterzienser in Volkenroda in die alten Steine hinein mit modernen Mitteln und Materialien wieder aufzubauen. Die Idee des Christus-Pavillon war geboren.
mehr lesenSchweigegang auf dem Heimweg zum Gottesacker
Der Gottesacker der Herrnhuter Brüder-Unität in Niesky ähnelt eher einem Waldfriedhof, dicht bestanden von Bäumen. Bei den Inschriften zu den Geburtsorten finden sich Orte in der ganzen Welt, auf allen Kontinenten, Zeichen der intensiven weltweiten Verbindung der Gemeine.
mehr lesenWie der Wachsmann-Knoten in die Welt kam
Aus den ursprünglich geplanten vier Wochen »Urlaub und endlich mal Sattessen« wurden vier Jahre, in denen Konrad Wachsmann als Chefarchitekt bei Christoph & Unmack in Niesky die Grundlage für den Wachsmann-Knoten schuf und anschließend den Holzbau weltweit umkrempelte. Und warum hatte das alles in Niesky seinen Ausgangspunkt?
mehr lesenDie Johannesstraße – Stieftochter der Altstadt
Sie war immer das Sorgenkind der Stadt: die Johannesstraße, eine der ältesten Straßen Erfurts. Benannt wurde sie nach der Johanneskirche, von der heute nur noch der Johannesturm vorhanden ist. Doch seit es ein paar Läden geschafft haben und regelmäßig Leute anziehen, ist die Straße plötzlich in aller Munde.
mehr lesenDie Bäckerei Henze gegenüber dem Melanchthonhaus
Über 40 Jahre war die »Bäckerei Henze« in der Collegienstrasse gegenüber dem Melanchthonhaus in Wittenberg eine hoch geschätzte Anlaufstelle für Backwaren. Dieter Henze erzählt, wie sich die Straße im Laufe der Jahrzehnte verändert hat.
mehr lesenDie Reformation im städtischen Alltag Südbrandenburgs
Die Reformationsbewegung wurde entscheidend von Bürgern der Städte mitgetragen. Die Stadtraum-Ausstellung »Prediger und Bürger« führt zu authentischen Orten reformatorischer Veränderungen.
mehr lesenMein Herr Käthe im Schwarzen Kloster
Luther nannte Katharina von Bora in seinen Briefen an sie immer wieder »Mein Herr Käthe« und nahm damit augenzwinkernd Bezug auf ihre Bestimmtheit und Geschäftstüchtigkeit. Das nahm im Schwarzen Kloster, dem Wohnhaus Luthers seinen Anfang.
mehr lesenFrau Doktor Luther
Die Nonne Katharina von Bora floh im Zuge der Reformation aus dem Kloster Nimbschen und fand im Hause Lucas Cranachs Aufnahme. Dort begegnete sie Martin Luther. Sie heirateten im Jahr 1525 in Wittenberg. Dieses Gespräch über den Heiratsantrag mag so ähnlich stattgefunden haben – wer weiß das schon?
mehr lesenDas Wunder der Moller-Linde
Das Wunder der Moller-Linde – Eine Görlitzer Geschichte um Ruhm, Macht und Neid und einen Baum, der von der Kraft des Glaubens zeugt.
mehr lesenJoHanns Hof
Man kann das Getrappel von beschlagenen Hufen beinahe noch hören, wenn man den Innenhof der Scherfgasse 1 betritt. Einst ein Pferdehof, beherbergt Johanns Hof heute das für mich beste Restaurant der Stadt.
mehr lesenKleines Kirchlein am großen Fluss – die Elbschifferkirche Priesitz
An seinem Ufer steht eine uralte Feldsteinkirche, die Elbschifferkirche Priesitz, mit einem kleinen Anbau aus Lehmfachwerk, der eher ein Glockenhäuschen denn ein Glockenturm ist.
mehr lesenKammerspiele Treuenbrietzen – eine Bühne für neue Ideen
Altes erhalten und Neues entwickeln, das war die Idee hinter der Wiederbelebung der Kammerspiele Treuenbrietzen. Nach der Wende hatte das einst beliebte Lichtspielhaus für immer seine Pforten geschlossen.
mehr lesenEs tropft und rauscht, es gluggert und fließt – das Röhrwasser von Lutherstadt Wittenberg
Das Röhrwasser versorgt Wittenberg seit 450 Jahren mit frischem Wasser. Philipp Melanchthon erhielt einst eine der ersten »Portionen«. Heute laden die Brunnen zu einem Spaziergang durch Höfe und Gassen jenseits des großen Marktes ein. Ohren auf: jeder Brunnen klingt anders!
mehr lesenZwischen Himmel und Erde über dem Wörlitzer Gartenreich – der Bibelturm von St. Petri
Klein ist sie und für eine Wohnung ungewöhnlich: die Türmerwohnung der St. Petri Kirche in Wörlitz. Seit 1994 beherbergt die Wohnung im Bibelturm Ausstellungen zur Bibel. Auch ein Auszug der Zerbster Prunkbibel in der Übersetzung von Martin Luther ist zu sehen.
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