Orte der Reformation in Thüringen
Reformation gestern, heute und morgen – In Thüringen steht die viel zitierte Wartburg bei Eisenach, auf der Martin Luther als Junker Jörg die Fürsten, den Papst und sowieso die ganze damals bekannte Welt in vollem Ernst an der Nase herum führte. Im Westen Thüringens gewann einst Thomas Müntzer die Herzen der Bauern für sich – sehr zum Verdruss der Mächtigen.
Universitätsstädte wie Erfurt, Jena und Weimar waren und sind Quelle neuer Gedanken. Informelle Knotenpunkte von Austausch und Diskussion tragen die Funken der Reformation der Zukunft in sich. Wie eine zweite Schicht legt sich die Bewegung des Bauhaus über das Land: Wäre der Drang zur Beteiligung, Transparenz und die Besinnung auf die einfache Form möglich gewesen ohne die Ideen der Reformation Jahrhunderte vorher?
Die Lieblingsorte und Entdeckungen unsere Scouts nehmen dich mit auf die Spuren der Reformation.
Eine Radtour auf den Spuren Lyonel Feiningers im Weimarer Land
Der amerikanische Maler und Grafiker Lyonel Grafiker war während seiner Lehrtätigkeit in Weimar (1919 bis 1925) gern im Weimarer Umland unterwegs.
mehr lesenDer weite Weg des Christus-Pavillon im Kloster Volkenroda
Nach der politischen Wende 1989 entstanden Überlegungen, die ehemalige Klosteranlage der Zisterzienser in Volkenroda in die alten Steine hinein mit modernen Mitteln und Materialien wieder aufzubauen. Die Idee des Christus-Pavillon war geboren.
mehr lesenDie Johannesstraße – Stieftochter der Altstadt
Sie war immer das Sorgenkind der Stadt: die Johannesstraße, eine der ältesten Straßen Erfurts. Benannt wurde sie nach der Johanneskirche, von der heute nur noch der Johannesturm vorhanden ist. Doch seit es ein paar Läden geschafft haben und regelmäßig Leute anziehen, ist die Straße plötzlich in aller Munde.
mehr lesenJoHanns Hof
Man kann das Getrappel von beschlagenen Hufen beinahe noch hören, wenn man den Innenhof der Scherfgasse 1 betritt. Einst ein Pferdehof, beherbergt Johanns Hof heute das für mich beste Restaurant der Stadt.
mehr lesenDer schiefe Turm der Oberkirche in Bad Frankenhausen
Der Kirchturm in Bad Frankenhausen ist eine Attraktion. Er neigt sich inzwischen um 4,7 Grad und jedes Jahr kommen zwei Zentimeter mehr Neigung dazu – das übertrifft den Schiefen Turm von Pisa. Das ist aber nicht der einzige Anlass für Besucher. Seit 2012 suchen hier immer wieder Menschen nach dem Metalldöschen von »kyffme«.
mehr lesenDie Engelsburg – Studentenzentrum mit Tradition
Seit fast 50 Jahren ist die Engelsburg Ort für studentische und kulturelle Begegnung. Doch die Verbindung zu den Studenten begann bereits im Jahr 1515, als die Humanisten hier teilweise die als »Dunkelmännerbriefe« bekannten ironischen Schriftstücke über die Scholastik verfassten.
mehr lesenDer Roland – die Freiheitsstatue von Erfurt
Wenn also jemand vorschlägt, sich am Römer oder Roland zu verabredeten, dann ist immer nur dieser eine gemeint – da sind sich alle Erfurter einig, solange man nicht nach seiner Bedeutung fragt.
mehr lesenVon Pilgern und Gewölben im Gasthaus St. Martin in Heiligenstadt
Das kleine Gasthaus St. Martin liegt auf der Sichtachse zur höchsten Kirche im Heilbad Heiligenstadt und trägt den selben Namen: St. Martin. Wir unterhalten uns mit der Inhaberin über Wechsel und Wandel und das Zusammenleben beider Konfessionen im Eichsfeld.
mehr lesenDrachenschlucht und Landgrafenschlucht – moosige Erlebniswanderung um Eisenach
Schon als Kind war der Weg durch die Drachenschlucht und die Landgrafenschlucht meine liebste Wanderung in der Eisenacher Umgebung, weil es immer matschig, schlammig, aufregend und abenteuerlich war, sie zu durchqueren. Die engste Stelle der Drachenschlucht ist lediglich 68 cm breit.
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