Andrea Rohrberg
Am Wietkiekenberg das Havelland zu Füßen
Dass man vom Wietkiekenberg bei Ferch (Schwielowsee) theoretisch weit »kieken« kann, steckt schon im Namen. Doch erst dank eines neuen Aussichtsturms kann der Besucher den bewaldeten Gipfel überragen und das Panorama genießen.
mehr lesenEiscafé Mischka – Russischer Bär schleckt Eis im märkischen Sand
Das Eiscafé Mischka in Altes Lager hat die wechselhafte Ortsgeschichte überlebt. In dem einst mehrheitlich sowjetisch-russisch geprägten Ort gegründet, erfreuen sich nach dem Abzug der russischen Soldaten die zivilen Einwohner an den leckeren Eiskreationen.
mehr lesenPotsdams kontroverse sozialistische Mitte
Potsdams Stadtentwicklung ist dynamisch. Überall wird in der stetig wachsenden Stadt projektiert und gebaut – vor allem im historischen Stadtzentrum. Doch immer mehr Menschen sind die Planungen zu radikal.
mehr lesenEin Kleinod dörflichen Kirchenlebens in Langennaundorf
Die evangelischen Dorfkirche in Langennaundorf, einem Ortsteil der Gemeinde Uebigau-Wahrenbrück, ist ein Kleinod dörflichen Kirchenlebens. Der Elster-Radweg führt hier ganz in der Nähe vorbei. Die barocke Innenausstattung der kleinen Kirche überrascht und rührt zugleich: So etwas erwartet man nicht hinter den schlichten Mauern des mittelalterlichen Baus.
mehr lesenItalienisch genießen in der Marina von Zehdenick
Eine Marina in Zehdenick, geht das überhaupt? Überrascht stoßen wir auf eine Oase des maritimen Lebens am Rande der Schorfheide. Eingebettet in eine romantische Kanallandschaft mit vielen kleinen Brücken und Schleusen befindet sich hier ein richtiger Yachthafen.
mehr lesenMorgenspaziergang im Schlosspark Neuhausen
Dem Hinweisschild »Eingang Schlosspark« folge ich einem schmalen Pfad zwischen hohen Hecken entlang – und trete nach wenigen Metern aus einem Dorf am Rande der Prignitz in eine andere, verwunschene Welt hinein. Neuhausen war einst ein wichtiger Grenzpunkt der Prignitz.
mehr lesenGroße Kunst im Kulturforum Pampin
Pampin ist ein ganz normaler Ort im dünn besiedelten Grenzland von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Alte Bauernhäuser, die unverkennbaren Spuren des »real existierenden Sozialismus«, eine Bushaltestelle, ringsum knallgelb leuchtender Raps vor tiefblauem Postkartenhimmel.
mehr lesenSchloss Meseberg – Speisen wie Merkel und Co.
Hinter dem Zaun befindet sich das Schloss Meseberg, seit 2007 Gästehaus der Bundesregierung, Residenz erlesener Staatsgäste. »Der Schlosswirt«, in dem wir speisen, ist ein Teil des Hotelkomplexes, der sich am Rande des eingezäunten Bereiches befindet.
mehr lesenKramer & Kutscher – die neue Dorfmitte in Suckow
Die Genossenschaft Kramer & Kutscher bringt Erzeuger und Verbraucher aus der Region an einen Tisch und fördert die Vermarktung von regionalen Produkten im Ruhner Land. Treibende Kraft Katinka Hartmann hat in der Ortsmitte von Suckow einen lebendigen Treffpunkt geschaffen.
mehr lesenRundlinge und Eiszeitlandschaft – eine Radtour durch das Ruhner Land
An einem sommerlichen Tag im Mai starte ich im Dorf Bresch zu einer Fahrradtour durch das Ruhner Land mit den Ruhner Bergen. Die stille Region scheint mir an diesem Tag wie ein lebendiges Geschichtsbuch. Die Kapitel der Besiedelung der Prignitz fügen sich in die eiszeitliche Landschaft.
mehr lesenEin Sohn der Stadt Bad Freienwalde
Beim Gang durch das sommerliche Bad Freienwalde kommt dem Autor der jüdische Arzt und Schriftsteller Hans Keilson in den Sinn. Dieser wurde 1909 hier geboren, seine Eltern betrieben in der Stadt ein Textilgeschäft.
mehr lesenDie Glienicker Brücke als Bridge of Spies
Die Glienicker Brücke zwischen Potsdam und Berlin-Wannsee ist als Brücke der Spione (Spionski Most/ Bridge of Spies) eines der Symbole für den Kalten Krieg zwischen den West-Mächten und dem Ost-Block. Mehrfach wurden an dem Grenzübergang zwischen der DDR und Westberlin Agenten ausgetauscht.
mehr lesenBad Saarow – geschichtsträchtiger Kurort am »Märkischen Meer«
Bad Saarow wurde 1906 als Landhaussiedlung geplant und in den Folgejahren zum Luftkur- und Seebadeort ausgebaut. Heute ist Bad Saarow wieder staatlich anerkanntes Heilbad mit einer gut besuchten Therme und zahlreichen Kurgästen und Sommerfrischlern.
mehr lesenAlpen auf märkischem Boden – die Tongruben von Glindow
Die Glindower Alpen bei Werder/Havel sind keineswegs ein Gebirge, wie der Name zunächst vermuten lässt, sondern eine eigentümliche Schluchten-Landschaft im Havelland. Durch jahrhundertelangen Tonabbau entstanden, sind sie heute ein Naturschutz- und beliebtes Wandergebiet.
mehr lesenOlympische Geisterstadt Elstal vor den Toren Berlins
Das olympische Dorf in Elstal bei Berlin-Spandau wurde von den Nationalsozialisten für die Olympischen Spiele 1936 in Berlin erbaut. Zu DDR-Zeiten ist es von den sowjetischen Truppen genutzt worden.
mehr lesenStadion der Hüttenwerker – rostiger Glanz der alten Zeit
Vom großen Fußball, der in Eisenhüttenstadt einst gespielt wurde, ist nichts mehr zu spüren. Das einstige Stadion der Hüttenwerker fristet heute ein romantisch-marodes Dasein.
mehr lesenAuf Safari im Nuthe-Dschungel
Mitten im Potsdamer Stadtgebiet durchfließt die Nuthe einen Auenwald, an dessen Ufer sich Biber, Graureiher und Schildkröten entdecken lassen. Doch im Flussschlamm schlummern auch Gefahren.
mehr lesenKönigs Wusterhausen
Der Soldatenkönig beliebte den Herbst hier draußen zu verbringen, um zu jagen und um ungestört seinen Regierungsgeschäften nachzugehen. So wurde aus Wusterhausen schließlich auch (des) Königs Wusterhausen.
mehr lesenHolzfäller an der Oder – der europäische Biber
Biber bekommt man nur selten zu sehen an der Oder, aber ihre Aktivitäten sind sichtbar und werden kontrovers diskutiert. Ihm wird vorgeworfen, die Deiche zu durchlöchern und damit den Hochwasserschutz buchstäblich zu untergraben.
mehr lesenNatur satt im Nationalpark Unteres Odertal
Je weiter nördlich man entlang der Oder fährt, desto langweiliger wird die Landschaft — könnte man denken. Ist aber nicht so. Hinter dem Oderbruch wartet schon gleich der nächste Szenenwechsel: Der Nationalpark Unteres Odertal.
mehr lesenMein großer Fang in Brieskow-Finkenheerd
Direkt an der Schlaubemündung an der Oder in Brieskow-Finkenheerd befindet sich der Fischereibetrieb von Fischer Schneider, einem Brandenburger Urgestein und Oderfischer. In seinem Fischgasthaus kommt der Fang direkt auf den Teller.
mehr lesenFrankfurt (Oder) und Słubice als eins denken – Slubfurt
Frankfurt (Oder) auf der deutschen und Słubice auf der polnischen Seite der Oder waren einst eine Stadt. Um die Barrieren in der deutsch-polnischen Grenzregion einfach wegzudenken, initiierte der Frankfurter Michael Kurzwelly das Projekt »Slubfurt«.
mehr lesenDas rote Sofa im Dorfladen von Altenhof am Werbellinsee
»Hausgemachten Kuchen haben wir da. Einen Saft dazu?« Das Café ist im Nebenraum des Dorfladens untergebracht. Altenhof liegt am südlichen Ufer des Werbellinsees im Biosphärenreservat Schorfheide. Die Häuser schmiegen sich an Hänge, die zum See hin abfallen.
mehr lesenDer Unterschied steckt im Detail – die Schwartzkopff-Siedlung Wildau
Die Schwartzkopff-Siedlung in Wildau, die auf Louis Schwartzkopff zurückgeht, den Gründer der Berliner Maschinenbau AG, die 1900 in Wildau eine große Eisenbahnfabrik errichtete. Diese Mischung aus Industriegeschichte und interessanter Architektur lassen mein Herz höher schlagen.
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