Andrea Rohrberg
Per Kanu und Fahrrad durch das Ruppiner Seenland
Nur ein rotes Boot über dem Tor mitten im Zentrum von Alt Ruppin verrät uns, dass wir hier richtig sind, am Startpunkt unserer Paddeltour im Ruppiner Seenland. Wir staunen nicht schlecht, als sich hinter der städtischen Fassade eine grüne Oase öffnet.
mehr lesenAlles Freundschaft – das Stadion von Energie Cottbus
Eine ortstypische Namensgebung betrifft das Wort „Freundschaft“. Da wurde aus dem Vollen geschöpft: In praktisch jedem brandenburgischen Dorf gibt es sie, die Straße der Freundschaft. Auch wenn es nur eine im Dorf gibt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass das die Straße der Freundschaft ist.
mehr lesenIndustriebauten aus Backstein – neuer Aufbruch im Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus
Bewegt man sich durch ehemals prosperierende Städte im Land Brandenburg, tauchen sie immer wieder entlang des Weges auf. Mal mit blinden Fensteröffnungen, Einladungen für „Urban Exploring“, mal herausgeputzt und für einen neuen Zweck restauriert. Industrielle Klinkerbauten, meist entstanden um die Wende zum 19. Jahrhundert.
mehr lesenTheater unter freiem Himmel in Netzeband
Der Gutspark am Fuße der Temnitzkirche in Netzeband ist an diesem Abend gut besucht. Wie jedes Jahr eröffnet auch heute Abend das schon legendäre Stück »Unter dem Milchwald« den Theatersommer Netzeband.
mehr lesenEin Sommermärchentag mit den Alpakas
Die Alpakas grasen auf ihren Weiden und die ländliche Ruhe wird nur von dem fröhlichen Kreischen unserer Kinder unterbrochen, die in dem großen Garten und auf den Wiesen unterwegs sind und kleine Reste der weichen Alpakawolle sammeln.
mehr lesenIn Wustrau auf den Spuren preußischer Geschichte
Das Dorf Wustrau, an der Südspitze des Ruppiner Sees, hat eine besondere Atmosphäre, ich habe es gleich bei meinem ersten Besuch bemerkt. Im Constance-Haus treffe ich Ingelore Radke, die in diesen wunderschönen Räumlichkeiten ihr Café Constance betreibt.
mehr lesenSpreewald klassisch
Letzter Ausflugstag mit den Freunden aus der Steiermark. Was wollt ihr sehen? Diesen Wald mit den Kanälen, wo es immer Gurken gibt. Ah, den Spreewald. Zwei Stunden später steigen wir am Fährhafen Lübbenau in einen Kahn. Es wackelt und dauert, bis alle sitzen. Jeder bekommt eine Schale mit Gurken. Die Tour führt bis zum Dorf Lehde und zurück. In Lehde befindet sich auch ein Freilandmuseum.
mehr lesenZechlinerhütte
Bisher kannte ich das Dörfchen Zechlinerhütte nur von der Durchreise mit dem Faltboot. Das geht beim Paddeln sicher den meisten so: Im Gedächtnis bleiben die Uferlandschaft, wahlweise im Sonnenschein, oder ein durch Regen verschleierter Ausblick auf den Wald. Auf der Straße sind es vom Dorf aus knapp sieben Kilometer bis nach Rheinsberg.
mehr lesenAb ins Blaue – mit dem Dampfer von Neuruppin zur Boltenmühle
Wir stehen an Deck eines Schiffes der Fahrgastschifffahrt Neuruppin. Unser Ziel: Die Boltenmühle. In Alt Ruppin sind wir an Bord gegangen und sitzen ganz vorne auf dem Oberdeck, der Wind weht uns um die Nase.
mehr lesenSchokolade macht glücklich – La Maison du Chocolat
Auf der Rückreise ist Zeit für einen Zwischenstopp in Potsdam. Die Museen und Geschäfte schließen bald. Im Park Sanssouci wechselt das Publikum. Touristen strömen zum Ausgang, um in Bussen oder Restaurants Platz zu nehmen. Paare, Potsdamer und Alleinreisende wie ich, schlendern unaufgeregt auf den sandigen Wegen.
mehr lesenNeuruppin. Zwischen Schinkel und Fontane
Theodor Fontane — überall in der Stadt, überlebensgroß, vielfarbig. Ob sich der alte Dichter so gefallen hätte? Diese Aufmachung holt den viel geehrten Sohn der Stadt, wie altmodische Floskeln versichern, ins zeitgenössische Neuruppin: Fontane-Festspiele. Literatur, Theater, Musik und viele, viele Menschen.
mehr lesenZeitreise Ziegeleipark Mildenberg
Die großen, markant geformten Ziegelbauten mit ihren Schornsteinen faszinieren: Ringöfen genannt. Im Museumshafen liegt ein Lastkahn. Früher tummelten sich sicher Dutzende hier. Ein kleiner Zug mit Loren steht gegenüber. Um alles genau kennenzulernen, braucht es Zeit.
mehr lesenDie zwei Seiten von Himmelpfort
Himmelpfort. Mitten im Ruppiner Seenland gelegen, unweit von Fürstenberg und Lychen, fast schon Mecklenburg. Kannte ich als Weihnachtspostamt. In winterlicher Ruhe, mit pittoresker Ruine des alten Zisterzienserklosters und nebelverhangenem Stolpsee. Beim Besuch im Sommer: Himmelpfort ist nicht wieder zu erkennen!
mehr lesenDichtung und Wahrheit — Kloster Lindow
Wer Fontane liest, kennt diese Klosterruine. Zumindest literarisch. Denn in Fontanes Roman »Der Stechlin« gibt es ein Kloster Wutz, dessen Vorbild das alte Zisterzienserinnenkloster Lindow ist. Dass dieser Ort aber so romantisch ist, hatte ich nicht erwartet.
mehr lesenAlt Ruppin oder wo sind die Gurken?
Aufs Zimmer und dann noch eine Runde drehen. Eine Backsteinkirche markiert die Ortsmitte. Sie hat einen ungewöhnlich hoch aufragenden Glockenturm mit einer großen Uhr. Riesige goldene Zeiger verkünden die Zeit. Dabei ist alles so still, da müssten doch die Uhren langsamer gehen.
mehr lesenKunstvolles in Oranienburg
Oranienburg — ein Schloss, ein Fluss, eine Frau. Die Stadt begeistert trotz moderner Brücke wenig, ihre Geschichte ist wechselhaft. Ein frühsommerlicher Tag mit unablässig vor der strahlend weißen Schlossfassade fotografierenden Menschen. Kurfürstin Louise Henriette schaut von ihrem Denkmalssockel gelassen zu.
mehr lesenBrandywood – ein Ort für George Clooney in Brandenburg
Wenig ästhetisch aber kein ungewöhnliches Erscheinungsbild in Brandenburg sind die beiden hohen Schornsteine, die auf der gegenüberliegenden Seite des Kanals auftauchen. Jahrelang bin ich immer wieder daran vorbei gelaufen, auf dem Wasser vorbei gepaddelt und mich über die große, leere Hafenanlage gewundert …
mehr lesenTortenschlacht und mehr im Gutshaus Friedenfelde
Mitten im uckermärkischen Nirgendwo in Friedenfelde entdecken wir eines dieser typischen Herrenhäuser. Unsaniert, ohne weiße Glanzfassade aber dennoch in alter Pracht, einladend und freundlich.
mehr lesenWildkräutersalat unter dem grünen Baum
Ein Landgasthof in der Uckermark soll es sein, direkt auf dem Dorfplatz und davor der große grüne Baum, dem der Gasthof seinen Namen verdankt.
mehr lesenFamilienabenteuer nach alter Flößertradition in Lychen
Lautloses dahingleiten über kristallklares Wasser. Das kleine Lychen ist von gleich sieben Seen umgeben. Einst schickte man hier das Holz für die Großstadt Berlin Havel-abwärts auf die Reise. Die heutigen Flöße sind etwas komfortabler und perfekt für ganz besondere Entdeckungstouren mit der ganzen Familie.
mehr lesenDas Märchen vom sturen Esel — Eselwandern in der Uckermark
Sie heißen Emma und Sophie, haben flauschige braune Ohren, eine weiche Schnauze und ihr Anblick löst einen wahren Begeisterungssturm bei meiner Tochter aus. Wir haben eine Eselwanderung gebucht. Zusammen mit Freunden machen wir eine Tagestour durch die Uckermark.
mehr lesenNeuseelands Süden in Brandenburg — Hutelandschaft Altranft-Sonnenburg
Fragen mich Freunde, wo es schön sei zu wandern rund um Bad Freienwalde oder im Oderbruch, dann fällt mir sofort die Hutelandschaft Altranft-Sonnenburg ein. Für mich ein absoluter Geheimtipp. So anders ist die Landschaft, die zwischen Oderbruch und den weiten Feldflächen in Märkisch-Oderland liegt. Am Baasee, dem Wendepunkt der Wanderung, gibt es auch eine Waldschänke.
mehr lesenGrenzgang durch das Oderbruch von Golzow nach Gorgast
Das Oderbruch ist eine andere Welt, manchmal fegt der Wind waagrecht. Unangenehm, wenn Regen darin vermischt ist. Nicht gerade das beste Terrain für Wanderwege. Der Weg 8,5 Kilometer lange Weg von Golzow nach Gorgast lohnt sich trotzdem, denn neben Wetter und Natur kann man auch einen Stopp im Museum »Kinder von Golzow« einlegen welches eine einzigartiges Langzeit-Filmprojekt dokumentiert.
mehr lesenDurch die Uckermark
Die Uckermark, das vertraute Land. Klatschmohn und Holunder blühen. Die Heumahd hat begonnen. Windräder dort drüben, eine ganze Gruppe, sie stehen still. Der Mitreisende vermutet, dass es dort draußen windstill ist. Dieses »draußen« stört mich. Wie soll auch der Wind zu uns ins…
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