Andrea Rohrberg
Dialog statt Gewalt – der Dresdner Hauptbahnhof 1989
Frank Richter vermittelte am 8. Oktober zwischen Demonstranten und Polizisten am Dresdner Hauptbahnhof als er mit den Polizeikräften das Gespräch suchte. Auslöser der Demonstrationen waren die Züge mit Flüchtlingen aus der Prager Botschaft auf dem Weg in den Westen die auf dem Weg nach Bayern auch durch Dresden fuhren.
mehr lesenEin anderer Blick über die Stadt – die Bismarcksäule im Neubaugebiet
Hinter dem Universitätsgelände im Süden der Stadt steht inmitten von Plattenbauten die Bismarcksäule als ein Relikt des deutschen Nationalkultes. Seit 2008 kann man die Aussicht vom Turm genießen sich aber auch über seine spannende und wechselvolle Geschichte informieren.
mehr lesenDer Wende auf der Spur – Dresdner Revolutionsweg 1989
Der Dresdner Revolutionsweg 1989 soll einmal 17 Orte in der Stadt verbinden, an denen in der Wendezeit wichtige Ereignisse stattfanden. Seit 2012 arbeitet Prof. Wolff-U. Weder an der Gestaltung der Erinnerungstafeln. Abgeschlossen ist das städtische Projekt immer noch nicht. Eine Bestandsaufnahme im Sommer 2016.
mehr lesenParadiesisch Musizieren im Foyer der Evangelischen Hochschule Dresden
Die Idee, ein »Paradiesorchester« ins Leben zu rufen, hatte Christoph Müller, Dozent für ästhetische Kommunikation an der Hochschule und Leiter des Chors. Im Orchester wird zusammen musiziert, Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft kommunizieren in der universellen Sprache der Musik.
mehr lesenDresdner Idyll mit bewegter Vergangenheit – der Alaunplatz
Katja Kipping (Die Linke) schreibt über ihre Erinnerungen am Alaunplatz, der bis 1990 »Platz der Thälmann-Pioniere« hieß und heute sowohl Treffpunkt der Neustadtbewohner/innen, Markt, Demonstrationsort, Sportstätte und Kinderspielplatz ist.
mehr lesenUmweltzentrum Dresden: Öko-Oase am Rand der historischen Altstadt
Der schlechte ökologische Zustand der Elbe und die ungesunde Luft im Dresdner Talkessel verlangten einfach nach einem Umweltzentrum. Seit 25 Jahren ist das Haus in der Wildruffer Vorstadt Arbeits- und Kommunikationsstätte für engagierte Bürger, Vereine und Intitativen sowie ein Beispiel für die demokratische Zivilgesellschaft.
mehr lesenSportliches und soziales Engagement in Plauen
Wie kamt Ihr auf die Idee, einen Beachvolleyball-Platz aufzubauen? »Eine Plauenerin sprudelte damit heraus, als die Frage gestellt wurde, was für Projekte dem Stadtteil guttun könnten. Hintergrund war der Dresden-Start der Initiative Serve the city, die es weltweit in vielen Städten gibt.«
mehr lesenBunt und vielfältig gärtnern – Internationaler Garten Meißen
Der Internationale Garten in Meißen lädt zum Schauen, Sitzen, plaudern und die Kinder zum Spielen ein. Gestaltet wird er von internationalen und einheimischen Gartenfreunden, die hier gemeinsam Blumen, Obst und Gemüse anbauen und sich bei gemeinsamen Festen und Aktivitäten kennen lernen.
mehr lesenMontagscafé im Kleinen Haus – Refugees are welcome here
Zum ersten Treffen des Montagcafés im Kleinen Haus kamen 300 Menschen. Das Interesse übertraf alle Erwartungen der Organisatoren. Integrationsarbeit ist seit 2015 das Anliegen der Initiatoren. Ziel ist es Arbeitsmöglichkeiten für Geflüchtete mit Mitteln der Kunst zu schaffen.
mehr lesenZENTRALWERK: Leben in der Rüstungsschmiede
Wenn alles fertig ist, wird es im Zentralwerk zu einem Drittel Raum für Wohnen und zu zwei Dritteln Raum für Ateliers, Gewerbe, Ausstellungsflächen und Kunstproduktion geben. Die Überlagerung der Bereiche ist der zentrale Bestandteil des Projekts: Privates und Profession, Kunst und Alltag werden vereint.
mehr lesenMusik zwischen den Welten und gegen Rassismus
Eigentlich müsste natürlich jeder Club als Ort der Demokratie bezeichnet werden. Zumindest weiß ich in Dresden von keinem Veranstalter, der so genanntem »Rechtsrock« eine Bühne gibt. Im Gegenteil: In den Locations zählt keine Herkunft, keine Hautfarbe, sondern nur Qualität.
mehr lesenBrückenfehde um Verkehrsentlastung und (Welt)Naturschutz
Um die Waldschlößchenbrücke über die Elbe streiten Naturschützer, Anwohner, Bürgerbewegungen und Stadtplaner seit Jahren. Mit einem Bürgerentscheid wurde der Bau durchgesetzt und Dresden verlor seinen UNESCO Weltkulturerbetitel. Ein Dresdner Journalist weiß mehr über den Diskurs und die Folgen des Brückenbaus.
mehr lesenInterkultureller Stoffwechsel im Garten des Festspielhauses HELLERAU
Im Jahr 2015 entstand der Plan, auf der Brache hinter dem Theater einen Garten aufzubauen, der Geflüchteten in Dresden Sicherheit geben und Wertschätzung vermitteln würde. Ein Ort, an dem Austausch und Vernetzung stattfindet. »Golgi Park« sollte er heißen, in Anlehnung an den kleinen Golgi-Apparat in jeder Zelle.
mehr lesenGesund genießen und dabei Gutes tun im Café aha
1995 eröffnete der aha – anders handeln e.V. sein Café aha und Restaurant mit Weltladen in der Kreuzstraße, im Schatten der Kreuzkirche direkt am Altmarkt. Hier gibt es fair gehandelte Waren, vieles vegetarisch oder vegan und eine große Kaffee- und Teeauswahl.
mehr lesenEin Riecher für das Schöne
Kurfürst August der Starke ist ein Synonym für Dresden. Er steht für die Stadt und die Stadt ist sein Groupie. Als Goldener Reiter steht er als Reiterstandbild verewigt auf der Neustädter Elbseite und schaut huldvoll auf die Touristen und seine »Untertanen«, wohl wissend das er mit den Legenden um seine Person und den von ihm gesammelten Kulturschätzen in den Museen der Stadt für immer unsterblich ist.
mehr lesen»Dumm gelaufen!« – der Fürstenzug
Die Besucher schieben sich in Strömen durch die kleine Augustusstraße. Rikschas klingeln, Segways schlängeln sich surrend vorbei, Straßenkünstler spielen und die Souvenirstände quellen über, doch jeder Gast starrt nur nach oben.
mehr lesenTanzende Skulpturen im Weinberg
Zwischen den Dresdner Stadtteilen Pillnitz und Graupa liegt ein Winzeranwesen besonderer Art. Hier leben und arbeiten Klaus Zimmerling, der Winzer, und Malgorzata Chodakowska, die Künstlerin. Er betreibt ökologischen Weinbau und sie schafft für Skulpturen aus Holz, meist grazile Frauengestalten von anmutiger und poesievoller Schönheit die überall im Weinberg zu sehen sind.
mehr lesen»Die traditionelle sächsische Küche ist eigentlich eine europäische Küche«
Im Interview mit dem Historiker Prof. Dr. Josef Matzerath (TU Dresden) erfährst du mehr über die Dresdner Ernährungsgeschichte. Um die kulinarische Tradition der Stadt aufzuzeigen, hat er zusammen mit verschiedenen Köchen eine Rezeptsammlung aus der sächsischen Hofküche rekonstruiert.
mehr lesenStadtspaziergang von den Dresdner Stadtschlössern zum Körnerplatz
Viele kennen die drei Dresdner Stadtschlösser vom Vorbeifahren an oder auf der Elbe — warum nicht mal hinfahren und ihre spätklassizistische Pracht von Nahem genießen? Auf verschlungenen Pfaden kannst du am Elbhang bis zum Körnerplatz in Loschwitz laufen und auf 3,5 Kilometer Strecke viele Facetten der Stadt kennen lernen.
mehr lesenEinsamkeit im Zwinger
Der Zwinger gehört nicht unbedingt zu den Orten, die in Dresden ganz oben auf meiner Hitliste stehen. Hier scheint jeder mit sich selbst und vor allem auch mit dem Fotografieren beschäftigt zu sein. Wenn man aber genau hinschaut, sieht man auch Dresdner, die hier eine kurze Pause einlegen auf ihrem Weg durch die Stadt.
mehr lesenEin kulinarischer Tag in Dresden Plauen
Eine Oase für den Geschmackssinn finden Dresden-Besucher gleich doppelt im alten Zollhaus im Ortsteil Plauen. Das im 19. Jahrhundert errichtete Haus war schon früher eine Gastwirtschaft. Heute kann man hier in der Genuss-MANU-Faktur oder in der Brasserie Ehrlich hervorragende internationale oder regionale Gerichte genießen.
mehr lesenAprikosen für Alle
»Aprikosen für Alle« – dieser Slogan steht für einen ganz besonderen Garten, der sich seit 2011 auf einer ehemaligen Gewerbebrache im Stadtteil Dresden Pieschen entwickelt. Junge und Alte gärtnern hier gemeinsam, tauschen neben Wissen und Erfahrungen verschiedene Pflanzen und Saatgut und teilen die Ernte mit anderen Menschen im Quartier. Ein Mehrgenerationengarten, für Menschen die Lust und Freude an Gemeinschaft haben.
mehr lesenPalaisgarten – Treff der Slackline-Freaks
Der Palaisgarten hinter dem Japanischen Palais mit einer großen, etwas abgesenkten Rasenfläche, imposanten alten Bäumen und verschlungenen Rundwegen liegt eingebettet zwischen der Marienbrücke und einer baumbestandenen Anhöhe gegenüber der Altstadt an der Elbe.
mehr lesenStadtspaziergang durch die Hufewiesen in Alttrachau
Im Stadtgebiet von Dresden kannst du noch viele ehemalige Dörfer finden, die früher vor den Toren der Stadt lagen. Auch in Alttrachau sind die dörflichen Strukturen immer noch gut erkennbar. Hier gibt es einen Nachbarschaftsgarten und eine Ideenschmiede des Hufewiesen Trachau e. V., der Strategien und Konzepte für die Entwicklung der Hufewiesen als Bürgerpark entwickelt.
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