Andrea Rohrberg
Auf dem Unstrutradweg durch das Thüringer Becken
Die Schönheit des Unstrutradwegs im ersten Teil liegt im Detail, in den typischen thüringischen Städten entlang des Weges, wie das mittelalterliche Mühlhausen oder Bad Langensalza mit Stadtmauern und grünen Parks. Besonders für Familien ist der Weg geeignet – da steht kein Berg im Weg.
mehr lesenVon der Unstrut um die Welt – »Aktivurlaub« mal anders
Mit dem Rennrad durch Australien oder mit dem Mountainbike über die Alpen, den Rennsteig im wörtlichen Sinne – »Aktivurlaub«. Zu Hause im Unstrut-Hainich-Kreis, schätzt Guido Kunze die perfekt zum Trainieren geeignete waldreiche Mittelgebirgslandschaft und, dass noch nicht alles durchkommerzialisiert ist.
mehr lesenDie Ilfelder Wetterfahne – ein furioser Ausblick in die Welt
Hoch oben über dem Örtchen Ilfeld im Südharz zeigt die Ilfelder Wetterfahne seit mehr als hundert Jahren, woher der Wind weht. Wer den nicht ganz leichten Aufstieg auf den Herzberg wagt wird mit einem grandiosen Ausblick belohnt.
mehr lesenWo Könige Hofstaat halten und Hexen tanzen – die Burgruine Hohnstein
Die über Neustadt »wachende« Burgruine Hohnstein ist Ausflugsziel für Wanderer und Familien. In der einstigen Hauptburg der Grafengeschlechter von Hohnstein und Ilfeld könnt ihr ganz für euch der Geschichte nachspüren oder bei Märkten und Festen ein buntes Spektakel erleben.
mehr lesenDer »Zeha«-Sportschuh aus Hohenleuben – zwei Doppelstreifen mit Geschichte
Die über 120 Jahre alte Thüringer Firma »Zeha« war bis 1992 der größte Arbeitgeber der Stadt Hohenleuben. Die Schuhmarke erlangte mit solider Qualität und sportlichen Erfolgen internationale Bekanntheit. Die Sportschuhe als Leder-Sneaker und in Berlin produziert, feiern heute ein Comeback.
mehr lesenAn der Rosskastanie vorbei durch die Sülze zur »Kelle«
Ein verwunschener, in ständiges Dämmerlicht getauchter Ort: Die »Kelle« liegt am Karstwanderweg nahe dem zu Ellrich gehördenden Dörfchen Appenrode im Südharzer Vorland ist ein Ausflugsziel für geologisch Interessierte genauso wie für alle Naturliebhaber und Familien mit Kindern.
mehr lesenBallstädts Bockwindmühle – wo das Korn gemahlen wurde
Windturbinen gibt es im Landkreis Gotha zur Genüge. Thüringens größter Windpark steht hier. Doch am Ortsrand von Ballstädt, im Schatten dieser vielen modernen Windräder, steht unverdrossen eine alte Bockwindmühle. Sie hält die Tradition wach und stiftet zum Verweilen und Nachsinnen an.
mehr lesenVulkan mit Industriegeschichte – der Öchsenberg bei Vacha
Der Öchsenberg bei Vacha ist eine Wegmarke in der Rhön. Der einstige Schichtvulkan wurde schon von den Kelten besiedelt. Ab dem 19. Jahrhundert baute man hier in Steinbrüchen Basalt ab. Heute, um 15 Meter abgetragen, ist der Berg Teil des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön und mit Wanderwegen erschlossen.
mehr lesenVon der Ohratalsperre zum Stutzhäuser Brauereimuseum – eine Wanderung
400.000 Thüringer trinken aus einem See. Das klingt verrückt, stimmt aber im Fall der Ohratalsperre bei Luisenthal, die der Trinkwasserversorgung und dem Hochwasserschutz dient. Sie staut das Wasser des Bergflüsschens Ohra und bietet während einer Wanderung eine tolle Mischung aus Natur und Ingenieurskunst.
mehr lesen»Ich bin Bergmann, wer ist mehr?« – Uran-Bergbau bei Ronneburg
Die »Wismut« baute ab 1950 Uranerz bei Ronneburg ab. Das dann aufbereite Uran war der »Treibstoff« für sowjetische Atomreaktoren und Basis für den Bau von Atombomben. Die DDR war der weltweit viertgrößte Uran-Produzent. Heute geht’s nicht mehr unter Tage, sondern nur noch ins Museum.
mehr lesenMuseumsbrauerei Schmitt in Singen – ein »Getränkeausflug« ins Ilmtal
Die kleinste Brauerei Thüringens befindet sich im Örtchen Singen im Ilmtal und ist seit 1976 ein technisches Denkmal. Erlebt einen Ort, an dem Handwerk und Industriegeschichte – Genuss und Tradition zusammenfinden!
mehr lesenFockendorfer Papier und seine Geschichte
Aus Handwerk wurde in Fockendorf eine Industrie: 1885 ging hier die damals größte Papiermaschine Europas in Betrieb. Heute befindet sich im alten Fabrikgebäude ein Papiermuseum in dem manuelle und maschinelle Techniken der Papierherstellung vorgeführt werden.
mehr lesenWo Gräfenrodas Zwerge das Licht der Welt erblicken
Angefangen hatte alles 1874 mit handgefertigten Tieren. Beeinflusst vom Bergbau und der Thüringer Sagenwelt entstanden in Gräfenroda bald auch andere Tonfiguren: Die Gartenzwerge. Familie Griebel hat in vierter Generation die Werkstatttüren geöffnet – willkommen in der Zwergenmanufaktur mit Gartenzwergmuseum!
mehr lesenTopf & Söhne in Erfurt – Die Ofenbauer von Auschwitz
Im Nationalsozialismus entwickelte und produzierte das Industrieunternehmen Topf&Söhne in Erfurt Krematoriumsöfen. 2001 erobern Hausbesetzer das brachliegende Gelände, um Raum für Kultur- und Geschichtsarbeit zu schaffen. Heute befindet sich hier der Erinnerungsort.
mehr lesenDer »Park Hohenrode« in Nordhausen – Kleinod für Spaziergänger und Dendrologen
Der Park Hohenrode in Nordhausen ist ein Juwel und Heimstatt einer wohl einmaligen Gehölzsammlung. Kleine Kunstwerke aus Holz säumen die Wege, Bänke laden zum Verweilen und Träumen ein. Ein ein Weg ist schöner als der andere. Zentral steht die alte Villa, um die sich engagierte Ehrenamtliche bemühen.
mehr lesenDas »Grundlose Loch« – von fließendem Wasser und dem Lebensfluss
Das »Grundlose Loch« bei Nordhausen ist Teil des »Salzaspring«, einer Karstquelle die mit der immer gleichen Temperatur von 10 Grad Celsius aus den Tiefen der Erde an die Oberfläche sprudelt und der Ursprung des Flusses »Salza« ist. Der Ort zieht Besucher wie magisch in seinen Bann.
mehr lesenTritt ein in den Dom zu Nordhausen
Zeitlos und wie für die Ewigkeit gebaut erhebt sich der Dom zu Nordhausen mit seinen zwei romanischen Türmen über die Stadt. Er trägt den Titel »Dom Zum Heiligen Kreuz«, weil in ihm ein Splitter des Kreuzes Jesu Chrisiti verwahrt wird. Nur ein weiteres Kirchenbauwerk in Thüringen – in Erfurt – darf den Namen Dom tragen.
mehr lesen»Heim, wo das Kreuz vom Hügel ragt« – Rückkehr ins Eichsfeld
Von allen Landkreisen in Deutschland weist das Eichsfeld die höchste Rückkehrerquote auf. Dies hat neben der guten wirtschaftlichen Entwicklung der vergangenen Jahre vor allem mit der besonderen kulturellen Identität der Eichsfelder zu tun.
mehr lesenZwei oder Drei sind besser als Einer – der geklonte Nordhäuser Roland
Der Roland ist das Unabhängigkeitssymbol von Nordhausen den es inzwischen zweimal im Alten und Neuen Rathaus der Stadt zu sehen gibt. Im Sommer zum Rolandfest wird der Stadtpatron sogar lebendig und feiert für drei Tage mit Einwohnern und Gästen.
mehr lesenSole-Bohrtürme Darnstedt – »Stangenkunst« aus Bad Sulza
Kommt Ihr den Ilmtal-Radweg entlang aus Apolda, sind die Bohrtürme schon vor dem Ortseingang Darnstedt weithin sichtbar. Sie sind ein Teil der technischen Anlagen der Saline Bad Sulza, ein Wahrzeichen mitteldeutscher Ingenieurskunst – Beginn und Ende der sogenannten »Stangenkunst«.
mehr lesen100 Jahre Theater Nordhausen, wie herrlich jung!
Mitten im Ersten Weltkrieg hebt sich zum ersten Mal der Vorhang des Theaters Nordhausen. Seit einhundert Jahren wird hier nun Theater gespielt, werden Kinderaugen zum Leuchten gebracht und es trifft sich alle zwei Jahre die städtische Gesellschaft zum Tanzen und Flanieren beim Bühnenball.
mehr lesenMarmor aus Saalburg – Marmorplatten für die Welt
Saalburger Naturstein findet sich in Berliner U-Bahnhöfen und weltweit von Havanna bis Moskau. Auch in Hitlers Reichskanzlei wurde er verbaut. Über 100 Jahre lang bescherten die Marmorarbeiten dem Städtchen Saalburg am Bleilochstausee ein gutes Auskommen.
mehr lesen»Glück Auf!« – Die Lange Wand in Ilfeld ist Schaubergwerk und Naturdenkmal
»Glück Auf« ist ein wunderbarer Gruß und dieses Gefühl, wieder ans Tageslicht zurückzukehren, kannst Du auch in Ilfeld an der Langen Wand erleben. In sie hinein führt ein früheres Kupferschiefer-Bergwerk. Aber sie ist auch ein Fels, den zu besteigen und die Aussicht zu genießen, sich lohnt!
mehr lesenDie 7 Bäume in Schleusingen, ein Panorama unter einem Blätterdach
Es gibt Orte, die wandeln sich schnell und andere scheinen zwischen den Zeitläuften zu verharren, weil sie keine Eile haben. Die »7 Bäume«, hochgewachsene alte Bäume mit dichten weiten Kronen mit Blick auf die mächtige Bertholdsburg, gehören dazu.
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