Andrea Rohrberg
»Schön Schief« – die Kirche St. Blasii in Nordhausen
In Nordhausen steht die evangelische Kirche St. Blasii und »wettstreitet« mit dem tausendjährigen katholischen Dom darum, wessen Türme stolzer in den Himmel ragen. Nur gemeinsam bilden sie die so schöne Kulisse im Herzen der Stadt.
mehr lesenStadtbibliothek Nordhausen – Moderne trifft auf Geschichte
Nordhausen, diese stolze über tausendjährige Stadt ganz im Norden von Thüringen und zugleich Tor zum Südharz, verbindet Nord und Süd genauso, wie alt und neu. Mitten im Zentrum trifft Moderne auf Geschichte.
mehr lesenDer Dreitälerblick in Harztor – nicht nur beim Harztorlauf ein Genuss
Harztor trägt seinen Namen zu Recht, hier befindet sich das südliche Tor zum Harz. Einmal im Jahr im April verbindet der Harztorlauf, ein Halbmarathon, mehrere Orte dieser Landgemeinde miteinander. Es gibt im Naturpark auch einen grandiosen Aussichtspunkt, den Dreitälerblick in über 400 Meter Höhe.
mehr lesenFels mit Namen und Geschichte – vom »Nadelöhr« und einem schönen Ausblick
Von Ilfeld in den Harz hinauf führen Wanderwege mit spektakulären Ausblicken auf das Tal, oder auf die schnaufende Dampflok der Brockenbahn und auf Felsen wie »Mönch« und »Gänseschnabel«. Sie waren Inspiration für Sagen und Geschichten, wie die vom »Nadelöhr«.
mehr lesenDer Burgberg in Ilfeld und das Tor zum Harz
Das kleine Ilfeld ist das Tor zum Harz, so hoch im Norden Thüringens wie kein anderer Ort. Hier ist mehr Südharz als Nordthüringen. Im Zentrum von Ilfeld ruht der Burgberg, auf ihm ließen vor mehr als 900 Jahren die Bielsteiner Grafen die Ilburg bauen, die heute eine Ruine ist.
mehr lesenPost aus Übersee – Briefe deutscher Auswanderer in Gotha
Die Forschungsbibliothek Gotha lädt ein zu Reisen in die Vergangenheit: an den Hof der Gothaer Herzöge mit ihren Bücherschätzen, zu den Kartenmachern des Verlages Justus Perthes – und zu Reisen auf den Spuren deutscher Auswanderer in die USA.
mehr lesenEin stählerner Saurier – die Gasmaschinenzentrale Unterwellenborn
Die in den Jahren 1921 bis 1928 erbaute Gasmaschinenzentrale der ehemaligen Maxhütte Unterwellenborn ist ein prägnantes Beispiel für den reichhaltigen Kanon deutscher Industriegeschichte. Eine der letzten Großgasmaschinen Deutschlands könnt Ihr hier in einer Ausstellung besichtigen.
mehr lesenPlattenbauten neu gedacht – Stadtumbau in Leinefelde-Worbis
Das einstige Dorf Leinefelde wuchs zu DDR-Zeiten zu einer Industriestadt mit 16.500 Einwohnern heran, von denen 90 Prozent in Neubaugebieten lebten. Nach der »Wende« wurde hier bespielhaft und mit viel Kreativität gezeigt, wie sich sozialistische Bausubstanz mit heutigen Wohnansprüchen vereinen lässt.
mehr lesenAhornpark Ilfeld – der Sprung ins warme Wasser
Im Sommer 2014 machte sich ein engagiertes Grüppchen von Bürgern an die Wiederherstellung des Dendrologischen Parks Ilfeld. Mit botanischem Sachverstand und einer gehörigen Portion Enthusiasmus wurde ein schlummerndes Kleinod aus dem Dornröschenschlaf erweckt.
mehr lesenSpielzeugmacher an der Heer- und Handelsstraße
Ein früher »Hotspot« der Spielwarenfertigung Thüringens war seit dem Mittelalter das Dorf Judenbach an der Handelsstraße Nürnberg-Leipzig. Fränkischen Kaufleuten, die in Judenbach auf dem Weg nach Sachsen Station machten, boten die Einheimischen im Nebenerwerb gefertigte hölzerne Waren an.
mehr lesenArbeiten und wohnen unter einem Dach in der Weltspielzeugstadt Sonneberg
Die »Historische Meile« im Zentrum der Stadt erschließt über eine Strecke von vier Kilometern die einzelnen Standorte der Spielzeugindustrie. Der Rundgang ermöglicht einen Einblick, wie sich die Entwicklung Sonnebergs zur zur Spielzeugmetropole auf die Architektur des Ortes auswirkte.
mehr lesenZeulenroda und die Geschichte der Stadt der Wertmöbel
Dem Aufstieg Zeulenrodas zum Zentrum der Möbelproduktion und Großindustrie der ehemaligen DDR, ging eine lange Geschichte voraus. Heute kann man im Städtischen Museum Zeulenroda zum Beispiel die »Schrankwand Saalburg« besichtigen.
mehr lesenDie Geschichte der Gedenkstätte Tivoli in Gotha
Auch in Gotha entstand eine aktive Arbeiterbewegung. Im Tivoli vereinigten sich 1875 der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein und die Sozialdemokratische Arbeiterpartei Deutschlands zur Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (ab 1890 SPD).
mehr lesenDie Altenburger Kartenmacherwerkstatt – mit Praktikern im Museum
Neugierige Handwerker eifern hier den Kartenmachern des 15. und 16. Jahrhunderts nach und drucken per Hochdruckverfahren. Ob als Reisegruppe, für den Kindergeburtstag oder als Tagesgäste im Residenzschloss Altenburg: Am Beispiel der Spielkartenherstellung kann man 500 Jahre Druckgeschichte erleben.
mehr lesen»Gut Blatt« – der Ursprung des Skatspiels in Altenburg
2016 wurde »Skat spielen« in die Liste immaterieller Kulturerbe der UNESCO aufgenommen. Das Spiel wurde von Altenburger Honoratioren auf der Grundlage regionaler Kartenspiele im Jahr 1813 »erfunden« und wird inzwischen deutschlandweit mit einheitlichen Regeln gespielt.
mehr lesenEichsfelder Genuss-Tradition – die Dingelstädter Tabakindustrie
Die Zigarrenproduktion in Dingelstädt ist heute die letzte ihrer Art in einer Region, die lange Zeit industriell rückständig und ein Armenhaus war. Zu Hochzeiten Ende der 1930er-Jahre beschäftigte die Fabrik in Dingelstädt um die 2.500 Mitarbeiter in bis zu 38 dörflichen Filialen.
mehr lesenIFA-Museum Nordhausen – ein Industriestandort ist Geschichte
Lokomotiven, Traktoren, Motoren und Raketentriebwerke – 100 Jahre Industrie-Produktion in Nordhausen. Erfahre mehr über Erfindungen aus dem DDR-Nutzfahrzeugbau, die dem Stand der Technik um Jahre voraus waren! Das IFA-Museum in Nordhausen zeigt wie Technik funktioniert.
mehr lesenLeinefelde – vom Für und Wider der Mono-Industrialisierung
Mit dem »Eichsfeldplan« sollte das bis dato landwirtschaftlich geprägte katholische Eichsfeld durch Industrialisierung und Zuzug »proletarisiert« werden. Es entstand hier eine der größten Baumwollspinnereien Europas und aus dem Dorf Leinefelde wurde eine Stadt.
mehr lesenUnterwegs auf den Spuren der Zahnbürste in Bad Tennstedt
Mit der Abhandlung zum Gebrauch einer Zahnbürste hatte Christoph Hellwig, Stadtarzt in Tennstedt durchschlagenden Erfolg: Durch ihn wurde die Zahnbürste bekannt und ersetzte schnell den bisher praktizierten Gebrauch von Sägespänen oder Lappen.
mehr lesenTschüss Schubladendenken – der Christopher Street Day in Erfurt
Hunderte bunte Luftballons steigen auf dem Anger in Erfurt in die Luft. Darunter eine bunte Menge, die in den Himmel schaut. Es ist August und wieder zieht der Christopher Street Day (CSD) durch die Straßen Erfurts – wie jedes Jahr.
mehr lesenAlte Liebe rostet nicht – Roheisen aus der Neuen Hütte Schmalkalden
Das Technikmuseum an der Neuen Hütte bei Schmalkalden dokumentiert die Geschichte dieser seltenen Industrieanlage aus dem 19. Jahrhundert. In seiner Ausstellung zeigt das Museum auch die mehr als tausendjährige Geschichte der Eisenverarbeitung und beleuchtet ihre soziopolitischen Hintergründe.
mehr lesenJena Lobeda – ein Kunstspaziergang im Plattenbauquartier
In keinem Jenaer Stadtteil gibt es so viele Kunstwerke im öffentlichen Raum wie in Lobeda. Die Erbauer der Großsiedlung haben für jeden Platz hochwertige Arbeiten auf Kunstausstellungen gekauft oder Auftragswerke in Ateliers bestellt.
mehr lesenThüringer Dorfleben zur Zeit der Industrialisierung
Im 19. Jahrhundert erfasst der tiefgreifende politische, ökonomische und gesellschaftliche Wandel auch die traditionellen Thüringer Dorfgemeinschaften. Das Museum für Thüringer Volkskunde in Erfurt dokumentiert diese Veränderungen mit einer Vielzahl von Beispielen in einer ausgezeichneten Dauerausstellung.
mehr lesenPioniere der Elektromobilität in Bad Tennstedt
Im Hof des Hotel garni Am Kurpark in Bad Tennstedt steht eine eine E-Car-Ladestation. Eine Ladestation ist an sich nichts Besonderes, diese hier in Bad Tennstedt aber schon. Sie verweist auf einen besonderen Bürger der Stadt.
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