Andrea Rohrberg
Ein Markt der Freundschaften – Städtepartnerschaften in Weimar
Eine Städtepartnerschaft zwischen zwei Städten ist eine weitreichende beurkundete Vereinbarung – beim Zwiebelkuchen auf dem Marktplatz von Weimar wird sie jedes Jahr Wirklichkeit.
mehr lesenWirtschaftspolitik im 18. Jahrhundert – Porzellan aus den Thüringer Kleinstaaten
Etwa ein halbes Jahrhundert nach Erfindung des europäischen Porzellans in Sachsen im Jahr 1709 wurde das »weiße Gold« in Thüringen nacherfunden. Zunächst ein Wettstreit von zwei Protagonisten, führte die kleinstaatliche Enge Thüringens bald zu einer Vielzahl von Gründungen in den verschiedenen Herrschaftsgebieten.
mehr lesenDada in Gotha – ein Stadtspaziergang auf den Spuren von Hannah Höch
Gotha erscheint wohlgeordnet. Kaum zu glauben, dass in der Stadt, die eher als Vertreterin der Naturwissenschaften gilt, die »Grande Dame des Dada« – Hannah Höch – geboren wurde und hier als junge Frau ihre ersten Skizzen anfertigte.
mehr lesenGestern Fabrik, heute Museum – Porzellan aus dem Neuen Schloss Rauenstein
Das Porzellan veränderte ab 1783 den kleinen Ort Rauenstein und das zu dieser Zeit leerstehende herrschaftliche Haus. Die hier von der Glashüttenbesitzer-Familie Greiner gegründete Manufaktur bestand bis 1930. Heute ist das »Neue Schloss« keine Fabrik mehr, sondern ein Porzellan-Museum.
mehr lesenAlte und neue Visionen auf dem Gartenberg in Sömmerda
Der Gartenberg in Sömmerda ist ein Beispiel für eine anspruchsvolle und aufwändige Stadterweiterung kurz nach der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Seine Struktur verdankt der Gartenberg der Gartenstadtbewegung.
mehr lesenDas Thüringer Olitätengewerbe – zwischen gestern und heute
Die Naturheilmittelherstellung und der Handel mit diesen Produkten hat eine lange Tradition in Südthüringen. Sie lässt sich bis zu einem Apotheker namens Mylius aus Großbreitenbach zurück verfolgen, der im 17. Jahrhundert lebte. Ein Wanderweg, der durch den Ort führt, folgt den Spuren dieses Mannes. Ein regionaler Verein tut dies schon seit einigen Jahren und engagiert sich erfolgreich für den Erhalt des »Thüringer Kräutergartens«.
mehr lesen»Haus in idyllischer Lage« – das ehemalige MOPR-Kinderheim Elgersburg
Das Hotel am Wald in Elgersburg war in den 1920er-Jahren Erholungsheim der »Roten Hilfe« für die Kinder politisch Verfolgter aus der Arbeiterschaft. Heute trifft sich dort der Bundesvorstand der Partei die LINKE zu Jahrestagungen. Eine Ausstellung erinnert an die bewegte Geschichte des Hauses.
mehr lesenKräuterprodukte auf Wanderschaft – der Thüringer Olitätenhandel
Bereits im Mittelalter wussten die Bewohner im Thüringer Schiefergebirge um die heilende Wirkung der Kräuter in der Region. Die Herstellung und der Vertrieb dieser Naturheilmittel war vom 17. bis zum 19. Jahrhundert der florierendste Geschäftszweig dieser Region. Die Handelsrouten der »Buckelapotheker«, welche das laienpharmazeutische Olitätengewerbe betrieben, reichten durch ganz Mitteleuropa.
mehr lesenEine Zeitreise aufs Land – Wohnkultur und Alltagsleben in Hohenfelden
Mehr als 30 historische Gebäude aus vier Jahrhunderten gehören zum Thüringer Freilichtmuseum Hohenfelden. Mit der Architektur und den Wohnräumen, aber auch den Gärten und Werkstätten, werden ländlichen Wohn- und Lebenswelten bewahrt. Höhepunkte für Gäste sind Hoffeste oder Schautage mit Vorführungen alter Handwerkstechniken.
mehr lesenDer JenTower – modernes Jenaer Wahrzeichen. Eine Basketballgeschichte
Das moderne Bürohochhaus im Zentrum von Jena, von DDR-Stararchitekt Hermann Henselmann in den Jahren 1970 bis 1972 erbaut, ist bis heute das stolze und weit sichtbare Wahrzeichen der »Lichtstadt an der Saale«.
mehr lesenDie App »Jena: Zeiss & Abbe« – auf historischer Spurensuche in Jena
Die Anwendung informiert beim Rundgang durch die Jenaer Innenstadt über die reiche bauliche Hinterlassenschaft der Unternehmer in Jena. Darüber hinaus wird das sozialpolitische Engagement von Ernst Abbe thematisiert, der mit der Gründung der Carl-Zeiss-Stiftung 1889 auch das Allgemeinwohl in der Stadt förderte und die Rechte der Zeiss-Arbeiter verbriefte.
mehr lesenAm Anfang waren es 15 Kirschbäume – Obstanbau an der Fahner Höhe
Über eine Million Obstbäume schmiegen sich in langen Reihen entlang der Fahrer Höhe hinter Groß- und Kleinfahner, Gierstädt und Döllstädt. Im Sommer beginnt die Ernte mit den Kirschen und endet im Herbst mit den Äpfeln. Den Grundstein dafür legte ein Pfarrer.
mehr lesenHagebutte 4.0 – Jugendherbergen in Thüringen
ScottyScout Tipp: Warum in die Ferne schweifen? Günstig, gut und gemeinsam die Seele baumeln lassen, aktiv sein, Land und Leute auf eigenen Wegen erleben, das kann man in den Gästehäusern des DJH-Landesverband Thüringen e.V. seit mehr als 100 Jahren. Wir zeigen dir hier alle Jugendherbergen in Thüringen.
mehr lesenZeiss-Planetarium – Zeugnis der optisch-mechanischen Industrie Jenas
Das Unternehmen Carl Zeiss und das Zeiss-Planetarium in Jena gehören einfach zusammen. Für den Bau der Kuppel wurden erstmals neue Berechnungs- und Fertigungsmethoden angewandt – innovative bauliche Lösungen durch die Verarbeitung von Stahlbeton.
mehr lesenDie »Imaginata« in Jena – vom Umspannwerk zum Science-Center
Die »Imaginata« in Jena ist ein Fortbildungs-Labor, Wissenschaftspark, Galerie und Konzertsaal. Im alten Umspannwerk kannst du dir auch ein Bild von der Technik der Elektrizitätsversorgung des frühen 20. Jahrhunderts machen. In der Luft liegt immer noch der ölige Geruch von Industriegeschichte.
mehr lesenSonneberg – einstige Spielzeugmetropole im Thüringer Wald
Thüringen ist als Spielzeuglandschaft weithin bekannt. Das Herz der thüringischen Spielzeugindustrie schlug für Jahrhunderte in Sonneberg. Das dort 1901 gegründete Deutsche Spielzeugmuseum ist das sichtbare Dokument der einstigen Spielzeugmetropole, wohl eine der größten, die es je gegeben hat.
mehr lesen»Gaudeamus igitur …« – Der Student als Patriot und Avantgarde
Das Burschenschaftsdenkmal gegenüber der Wartburg in Eisenach wurde 1902 als Erinnerung an die gefallenen Mitglieder des Deutsch-Französischen Krieges 1870 bis 1871 und an die damalige Reichseinigung errichtet.
mehr lesenTRAFO – »Transformation« in Jena
Ein authentisches Zeugnis der Industrialisierung in Jena ist das Maschinenhaus der »Jenaer Elektrizitätswerke-Aktiengesellschaft«. Das Gebäude diente bis in die 1990er-Jahre der Stromversorgung und wird seit 2014 vom Kulturverein »Ins Netz e.V.« unter dem Namen TRAFO als Kulturzentrum genutzt.
mehr lesenDer Gips macht den Unterschied – Gipskarstlandschaft Südharz
Der Karstwanderweg in der Gipskarstlandschaft im Südharz verläuft von Niedersachsen über Thüringen bis nach Sachsen-Anhalt. Der Gips weckt auch Begehrlichkeiten jenseits von Naturschutz und Tourismus, Naturgips ist ein wertvoller Rohstoff für die Industrie.
mehr lesenDie Geschichte der Erfurter Perlgraupen aus der Heiligen Mühle
Die Besitzer der Heiligen Mühle, einer Perlgraupenmühle in Erfurt, wollten ihr Produkt nicht andauernd als »Kälberzähne« beschimpfen lassen und so fingen sie an, es zu verbessern: Sie zerkleinerten die groben Körner. Allerdings wurden die dann eckigen Graupen noch weniger gekauft. Eine Verschönerung musste her.
mehr lesenLabor des 19. Jahrhunderts – Historisches Glasapparatemuseum Cursdorf
Die Glasindustrie des 19. Jahrhunderts prägt Südthüringen bis heute. Im Historischen Glasapparatemuseum in Cursdorf erfährt man mehr über die Geschichte und die Köpfe des glastechnischen Apparatebaus und kann physikalische Vorführungen erleben.
mehr lesenVon der VEB-Kantine zum Kulturort – »Wotufa« in Neustadt an der Orla
Auch wenn das »Wotufa«-Gelände etwas marode aussieht – leerstehende Fabrikhallen, bröckelnder Putz und Wildwuchs von Bäumen. Hier spielten bereits Konstantin Wecker, Gerhard Schöne und Bands wie Subway to Sally oder In Extremo. Neustadt/Orla rockt!
mehr lesenAutomobile Welt Eisenach – das Museum zum Autoindustriestandort
Das Museum Automobile Welt Eisenach – eine repräsentative Schau an einem denkmalgeschützten authentischen Produktionsstandort des ehemaligen Automobilwerkes, die sich inzwischen von einem reinen Fahrzeug- zu einem Erlebnis-Museum »gemausert« hat.
mehr lesenHeinrich Geißler – Glashandwerker und Impulsgeber der Wissenschaft
Der thüringer Glasinstrumentenbauer Heinrich Geißler galt als genialer Handwerker mit wissenschaftlichen Sachverstand. Seine Arbeit ermöglichte einen beispiellosen Wissenszuwachs in Physik und Chemie, der unter anderem zur Entwicklung von Rundfunk- oder Röntgenröhren führte.
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