Andrea Rohrberg
Eine Familienangelegenheit – Kunst- und Senfmühle Kleinhettstedt
Besucher können in der Kunstmühle Kleinhettstedt die traditionelle Senfherstellung erleben, im Hofladen einkaufen, bei uns feiern und übernachten. Die Mehlmüllerei war schon in früheren Zeiten kein leichtes Geschäft. Und damals wie heute musste man als Unternehmer flexibel sein.
mehr lesenGlocken-Glocken-Glocken – Glockenguss in Apolda
Die Stadt Apolda führt in ihrem Namen den Zusatz: Glockengießerstadt. Rose, Ullrich und Schilling hießen die Gießer, die seit 1722 hier Glocken gegossen haben. Im GlockenStadtMuseum kann die Glockengießertradition von Apolda erkundet werden und es gibt vieles zur Geschichte der Glocke zu erfahren.
mehr lesenIm Aufsatzwagen Huckepack – die Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn
Steigen Sie ein! Auf Entdeckungsreise mit der Oberweißbacher Berg- und Schwarzatalbahn bestaunen Sie einzigartige Technik, traditionelle Gewerke sowie Flora und Fauna des Thüringer Waldes bei herrlichem Ausblick.
mehr lesenKlüschen Hagis – legendenumwobene Kapelle im Eichsfeld
Wundersame Ereignisse um ein Marienbild führten zur Gründung der Kirche in den Wäldern nahe der Burg Gleichenstein. Mit Errichtung der Kapelle verwandelte sich die geheimnisvolle Lichtung samt vermeintlicher Heilquelle in einen Fürbittort für Generationen von gläubigen Eichsfeldern.
mehr lesenSalz und Gold im Erlebnisbergwerk Merkers
Es gab eine Zeit, da machte Merkers Schlagzeilen, die um die Welt gingen. Im April 1945 spürte die amerikanische Armee hier große Bestände an Kunst und Reichsbank-Gold des untergehenden Nazi-Deutschland auf. Heute ist das nach wie vor arbeitende Salzbergwerk mit seinem Stollen-Labyrinth eine Attraktion.
mehr lesenDas Gradierwerk in Bad Salzungen – natürliche Heilung aus den Tiefen der Erde
Ein salziger Geschmack liegt in der Luft. Für einen Moment fühle ich mich wie am Meer, dabei ist das nächste mindestens eine Tagesreise entfernt. Stattdessen stehe ich hier, von Kopf bis Fuß in einen weißen Mantel eingehüllt und warte darauf, endlich in die Wandelgänge des Gradierwerks Bad Salzungen eintreten zu dürfen.
mehr lesenNatur, Kunst und Architektur – das Landgut Holzdorf lädt zum Entdecken seiner Geheimnisse ein
Von außen ist nicht zu erahnen, welcher Schatz sich hinter dem Tor von Landgut Holzdorf verbirgt. Garten und Park, Herrenhaus, Kindergarten, drei auf dem Mittelrondell arrangierte Eisenhartgussglocken und das Hofcafé laden zum Besuch und zum Entdecken seiner Geheimnisse ein.
mehr lesenLutherpark und Lutherwiese – wo die Stadt ihre grüne Seite zeigt
Ein guter Städtetrip endet mit einem Spaziergang durch den Park. Erfurt bietet zahlreiche Parks – der Lutherpark aber ist etwas ganz Besonderes. Wer diesen außergewöhnlichen Park besichtigen möchte, der hat die Möglichkeit dreierlei Dinge miteinander zu verbinden: eine kleine Wanderung in den Erfurter Steigerwald mit Anstieg, einen Ausflug in eine längst vergangene Zeit und einen Ausblick auf Erfurt.
mehr lesen»Die Gewalt dem gemeinen Volke« – Denkmal an der Hinrichtungsstätte von Thomas Müntzer
Kein Schild weist hierher, die Wege sind verschlungen. Schließlich stehen wir vor dem Denkmal an der mutmaßlichen Hinrichtungsstätte von Thomas Müntzer, dem Anführer der Bauernaufstände in Mitteldeutschland – ein Relikt aus einer vergangen Zeit.
mehr lesenEine grüne Insel hinter Mauern – der Klostergarten im Augustinerkloster in Erfurt
Hinter der hohen Mauer ist vom Straßenlärm und vom geschäftigen Treiben der Stadt kaum etwas zu hören. Klostergärten sind seit jeher fester Bestandteil von Klosteranlagen. So ist auch im Augustinerkloster in Erfurt ein Klostergarten versteckt hinter den hohen Mauern am Durchgang zum Renaissancehof zu finden.
mehr lesenRückzug für neue Gedanken – der Kreuzgang im Augustinerkloster in Erfurt
Am 17. Juli 1505 trat Martin Luther in das Augustinerkloster in Erfurt ein. Im Zuge der Reformation traten 1522 die meisten Mönche aus dem Kloster in Erfurt aus, 1559 wurde es vollständig säkularisiert. Heute bietet das Kloster und ganz besonders sein Kreuzgang wieder einen Rückzugsort für neue Gedanken in einer grenzenlosen Welt.
mehr lesenBier für Junker Jörg im Augustinerbräu in Eisenach
Um den Schwarzen Brunnen in Eisenach finden sich Anlaufpunkte für das leibliche Wohl und das gesellige Miteinander: Die Szenekneipe Schorschl und das Augustinerbräu zum Beispiel. Der bekannteste Besucher Eisenachs, Junker Jörg alias Martin Luther, war dem Bier besonders zugetan. Im Augustinerbräu würde er heute das gewohnte Getränk bei einem Besuch am Fuße der Burg wieder finden.
mehr lesenEine Zeit innerer und äußerer Ruhe – Pilgerweg Loccum – Volkenroda
Eine Wanderung auf dem Pilgerweg von Loccum – Volkenroda führt im Abschnitt in Thüringen durch Gebiete mit besonderer kulturhistorischer Bedeutung. Die Wanderung ermöglicht eine Zeit innerer und äußerer Ruhe, eine Auszeit ohne Email und Internet und die Klöster entlang des Wegs bieten einen geschützten Raum dafür.
mehr lesenDer Klostergarten im Bauernkriegsmuseum in Mühlhausen
Ein wunderbarer und gleichzeitig sehr versteckter Ort in der mittelalterlichen Stadt Mühlhausen ist der wieder hergestellte Klostergarten direkt hinter dem Bauernkriegsmuseum. Er ist im ehemaligen Kreuzgang der Kirche angelegt, die heute das Museum beherbergt.
mehr lesenNeues wagen und in alten Schubladen kramen – das Biocafé Kunst + Kram
Petra Schneider betreibt das Biocafé »Kunst + Kram« in der Ratsstraße in der Altstadt von Mühlhausen. Sie hat immer wieder Neues gewagt, das Café ist eines dieser Projekte. In den gemütlichen Räumen und im Hofgarten gibt es Leckeres aus 100% Bio und Krimskrams in alten Schubladen.
mehr lesenDer Ernst-Abbe-Platz – die Wiege von Zeiss
Nach der Gründung eines mechanischen Ateliers durch Carl Zeiß wuchs um 1900 auf dem Areal des heutigen Ernst-Abbe-Platzes das Zeiss-Hauptwerk heran. Hochmodern für die damalige Zeit, denn man orientierte sich an der amerikanischen Stahlbeton-Bauweise. Die noch heute zeitgemäß wirkenden Gebäude sind teils über 100 Jahre alt!
mehr lesenWer singt betet doppelt – das Adjuvantenarchiv in Weimar
Sie sind aus heutiger Sicht eine Zumutung – im positiven Sinne. Die Partituren für Gesang und Instrumentalbegleitung der sogenannten Adjuvanten zeugen von einem sehr hohen Niveau. Im Archiv der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar lagern Schätze aus unzähligen Adjuvantenarchiven in Thüringen.
mehr lesenDie Lutherrosen im Weimarer Land und in der ganzen Welt
Versteckt im Kirchgarten der Lutherkirche in Apolda plätschert er vor sich hin – der kleine Brunnen im Schatten der mächtigen Kirche aus Backstein im Zentrum von Apolda. Er trägt im Herzen etwas, das ihn mit einigen Kirchen im Weimarer Land und mit noch mehr Kirchen auf der ganzen Welt verbindet: die Lutherrose.
mehr lesenWege und Wendungen der Reformation – St. Michael im Zentrum von Jena
Gerade noch rechtzeitig vor der Eröffnung der Universität Jena wurde die Stadtkirche St. Michael mit ihrem markanten Turm im Zentrum von Jena im Jahr 1557 fertig gestellt. Hier predigte schon Martin Luther – hätte er in de Zukunft schauen können, wäre ihm vielleicht flau im Magen geworden.
mehr lesenKanzel der Zwei-Reiche-Lehre – die Stadtkirche in Weimar
Die Stadtkirche St. Peter und Paul, im Volksmund Herderkirche genannt, ist eine der wesentlichen Wegmarken der Reformation. Hier predigte Martin Luther seine Obrigkeitslehre und Zwei-Reiche-Lehre maßgeblich von der Kanzel herab. Mit dieser Lehre von der Obrigkeit trennte er im ausgehenden Mittelalter erstmalig die damals noch enge Verknüpfung von weltlichem und göttlichem Reich.
mehr lesenHotel Schwarzer Bär in Jena – Speisen wie zu Luthers Zeiten
Einst vor der Stadtmauer gelegen, ist das Hotel Schwarzer Bär heute eine historische Adresse mitten im Zentrum Jenas. Dort, wo schon Luther ruhte und speiste, kann man selbst auch heute noch einkehren.
mehr lesenHistorischer Johannisfriedhof in Jena
Die Zeit scheint stehengeblieben, auf dem historischen Johannisfriedhof in Jena. Wild-romantisch eingewachsen, erinnern Gräber an große Persönlichkeiten der Stadt.
mehr lesenAuf der Wartburg nahm die Bibel in deutscher Sprache ihren Lauf
Sie hat Strahlkraft, sie ist schön anzusehen und sie begegnet einem auf vielen Büchern – die Wartburg. Diese Wirkung merkt man als Eisenacher auch in ganz alltäglichen Situationen. Sie ist ein Zeichen dafür, dass man wieder zu Hause ist. Und dann ist sie natürlich auch Ausflugsziel für die Familie.
mehr lesenDer Wind in den Weiden am Grasteich von Kloster Volkenroda
In der Nähe von Kloster Volkenroda gibt es ein paar verwunschene Teiche, die eine sehr beruhigende Wirkung haben. Sie wurden im 12. Jahrhundert von den Zisterziensermönchen des Klosters für die Fischzucht angelegt. Heute sind sie sehr verwildert, der Grasteich ist besonders zugewachsen.
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