Andrea Rohrberg
Luther druckfrisch – Jenaer Reformationsgeschichte im Karmelitenkloster
Als Stadtführer in Jena freue ich mich auf die Besichtigung des Karmelitenklosters, das 2017 erstmals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Doch welche Bedeutung hat dieser jahrelang unbeachtete Ort?
mehr lesenNiederroßla – wo Luthers Nichte auf ewig schläft
Auf einer Tour entlang des romantischen Ilmtal-Radweges, entdeckte ich Niederroßla und Oberroßla. Zwei Thüringer Kleinode abseits der vielbegangenen Lutherpfade, die mich mit ihren Geschichten zur Reformation überrascht haben.
mehr lesenEin Stein versteckt im Wald – das Bauernschlacht-Denkmal
Der Ort, an dem das Bauernschlacht-Denkmal zu finden ist, ist wohl eher willkürlich gewählt, denn die Schlacht der Bauern gegen die Feudalherren hat am 15. Mai 1525 auf dem ganzen Schlachtberg und in der Stadt Bad Frankenhausen stattgefunden.
mehr lesenDer schönste Klangraum in der Stadt – die Kirche St. Martin in Heiligenstadt
Die Mutterkirche des Eichsfelds, wie St. Martin in Heilbad Heiligenstadt auch genannt wird, heißt so, weil von ihrem Vorgängerbau aus das Eichsfeld im 9. Jahrhundert christlich geworden ist. Dass St. Martin die einzige evangelische Kirche in der Stadt ist, ist einem späteren »Handel« geschuldet.
mehr lesenThomas Müntzer – im Eichsfeld ein Mauerblümchen
Nach der Predigt von Thomas Müntzer am 03. Mai 1525 in der Liebfrauenkirche in Heiligenstadt brach in der Stadt Gewalt aus. Auch die Kirche St. Martin wurde geplündert und alte Dokumente vernichtet. Im Rückblick war das aber nur eine kleine Episode im Eichsfeld.
mehr lesenDas Herderzentrum
Ich sitze in einem verträumten Garten. Versteckt ist er. Und wenn man nicht weiß, dass es ihn gibt, dann bleibt er auch unentdeckt. Erst 1994, zu Ehren Herders 250. Geburtstages, wurde der sogenannte Herdergarten anhand alter Briefe und Dokumente rekonstruiert.
mehr lesenEine Radtour auf den Spuren Lyonel Feiningers im Weimarer Land
Der amerikanische Maler und Grafiker Lyonel Grafiker war während seiner Lehrtätigkeit in Weimar (1919 bis 1925) gern im Weimarer Umland unterwegs.
mehr lesenDer weite Weg des Christus-Pavillon im Kloster Volkenroda
Nach der politischen Wende 1989 entstanden Überlegungen, die ehemalige Klosteranlage der Zisterzienser in Volkenroda in die alten Steine hinein mit modernen Mitteln und Materialien wieder aufzubauen. Die Idee des Christus-Pavillon war geboren.
mehr lesenDie Johannesstraße – Stieftochter der Altstadt
Sie war immer das Sorgenkind der Stadt: die Johannesstraße, eine der ältesten Straßen Erfurts. Benannt wurde sie nach der Johanneskirche, von der heute nur noch der Johannesturm vorhanden ist. Doch seit es ein paar Läden geschafft haben und regelmäßig Leute anziehen, ist die Straße plötzlich in aller Munde.
mehr lesenJoHanns Hof
Man kann das Getrappel von beschlagenen Hufen beinahe noch hören, wenn man den Innenhof der Scherfgasse 1 betritt. Einst ein Pferdehof, beherbergt Johanns Hof heute das für mich beste Restaurant der Stadt.
mehr lesenAnno 1900 in Weimar
Was passiert, wenn sich 16 Autoren aus Weimar zu einem 15-Gänge Menü an einen Tisch setzen und die Rechnung für dieses Festmahl schließlich mit Geschichten und Gedichten begleichen?
mehr lesenDer schiefe Turm der Oberkirche in Bad Frankenhausen
Der Kirchturm in Bad Frankenhausen ist eine Attraktion. Er neigt sich inzwischen um 4,7 Grad und jedes Jahr kommen zwei Zentimeter mehr Neigung dazu – das übertrifft den Schiefen Turm von Pisa. Das ist aber nicht der einzige Anlass für Besucher. Seit 2012 suchen hier immer wieder Menschen nach dem Metalldöschen von »kyffme«.
mehr lesenDie Engelsburg – Studentenzentrum mit Tradition
Seit fast 50 Jahren ist die Engelsburg Ort für studentische und kulturelle Begegnung. Doch die Verbindung zu den Studenten begann bereits im Jahr 1515, als die Humanisten hier teilweise die als »Dunkelmännerbriefe« bekannten ironischen Schriftstücke über die Scholastik verfassten.
mehr lesenDer Roland – die Freiheitsstatue von Erfurt
Wenn also jemand vorschlägt, sich am Römer oder Roland zu verabredeten, dann ist immer nur dieser eine gemeint – da sind sich alle Erfurter einig, solange man nicht nach seiner Bedeutung fragt.
mehr lesenVon Pilgern und Gewölben im Gasthaus St. Martin in Heiligenstadt
Das kleine Gasthaus St. Martin liegt auf der Sichtachse zur höchsten Kirche im Heilbad Heiligenstadt und trägt den selben Namen: St. Martin. Wir unterhalten uns mit der Inhaberin über Wechsel und Wandel und das Zusammenleben beider Konfessionen im Eichsfeld.
mehr lesenDrachenschlucht und Landgrafenschlucht – moosige Erlebniswanderung um Eisenach
Schon als Kind war der Weg durch die Drachenschlucht und die Landgrafenschlucht meine liebste Wanderung in der Eisenacher Umgebung, weil es immer matschig, schlammig, aufregend und abenteuerlich war, sie zu durchqueren. Die engste Stelle der Drachenschlucht ist lediglich 68 cm breit.
mehr lesenEin Ort für alternative Kultur – Café und Veranstaltungen in der »Franz Mehlhose«
Seit 2012 betreiben Vater Ralf und Sohn Philip gemeinsam das Kultur-Café »Franz Mehlhose« in der Löberstraße in Erfurt. Es ist nach seinem ehemaligen Betreiber Franz Mehlhose benannt. Im Interview erzählt Philip wie das Projekt entstanden ist und welche besondere Rolle das Café in Erfurt spielt.
mehr lesenDer Speicher – die Seele der Stadt
Wer braucht schon eine ganze Speicherstadt? In Erfurt reicht ein einziger Speicher für die vielen Facetten von Kunst und Kultur. Seit der Eröffnung 2013, finden hier im Zentrum der Stadt Konzerte, Ausstellungen und Lesungen statt. Außerdem sind kleine Snacks zu haben.
mehr lesenDer wiederentdeckte Ort – die Mikwe
Seit 2011 kann im Stadtzentrum die mittelalterliche Mikwe an der Gera besichtigt werden. Hier haben Archäologen einen Ort des jüdischen Lebens in Erfurt auf erstaunliche Weise wiederentdeckt und seine wechselhafte Geschichte rekonstruiert.
mehr lesenEin Platz für jeden an der Krämerbrücke
Die Krämerbrücke in Erfurt ist Touristenziel aber auch ein Treffpunkt und Ort zum Ausruhen für die verschiedenen Bewohner der Stadt. Sie überspannt den hier »Breitstrom« genannten Fluß Gera und ist auf beiden Seiten mit Fachwerkhäusern bebaut.
mehr lesenUrige Einkehr im Hainich – die Hainichbaude
Am Rande des Nationalparks Hainich befindet sich eine urige Einkehr-Möglichkeit: Die Hainichbaude. Die kleine Hütte ist meist gut besucht. Im rustikalen Ambiente, auch mal mit offenen Feuer, können sich Wanderer und Tagesausflügler die hausgemachte und sehr frische Thüringer Küche schmecken lassen.
mehr lesenEin Tag in der Horizontalen
Einen Tag in der Horizontalen zu verbringen klingt eigentlich sehr gemütlich. Wenn man mit der »Horizontalen« allerdings den Wanderweg entlang der Kernberge bei Jena meint, dann beginnt so ein Tag mit einem anstrengenden Aufstieg. Belohnt wirst du auf der 12 Kilometer langen Wanderung mit einer wunderschönen Aussicht auf Jena und das Saaletal und einer Einkehr in den Fuchsturm.
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