Geschichte

Geschichte

Die Geschichte hat ihre Spuren hinterlassen in Brandenburg. Sie hat die Mentalität der Menschen geprägt. In diesem Kapitel führen dich die Scouts mit Vorschlägen für Ausflüge an Orte, die voll sind mit der Geschichte Brandenburgs und sie beschreiben, welche Wirkung diese Orte der Vergangenheit heute noch entfalten. Sichtbarstes Zeichen in Brandenburg sind die vielen Schlösser und Gutshäuser.

Es gibt jedoch nicht nur aristokratisch Glanzvolles, sondern auch Bedrückendes aus den Zeiten des Nationalsozialismus und des Mauerstreifens. Diese Orte lassen sich kaum in Worte fassen. Unsere Scouts versuchen es auf ihre Art. Und schließlich gibt es Verfallenes in diesem weiten, flachen Land, das gerade dabei ist, wieder neu aufzustehen und neu genutzt zu werden: Alte Fabrikgelände, verlassene Bahnhöfe und vieles mehr.

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Tal der Liebe – ein romantischer Park und seine nationalistische Überformung

Von der Erdölraffinerie-Stadt Schwedt ist es nur eine gute halbe Stunde bis ins »Tal der Liebe« (Dolina Miłości) jenseits der Oder, drei Kilometer südlich von Krajnik Dolny (Niederkränig). Es bietet waldschattige Spazierwege über Schluchten und Fließe, 150 Jahre alte Bäume und weite Ausblicke auf das Untere Odertal.

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Was ein Gottesdienst in Muttersprache bedeutet – die wendisch-deutsche Doppelkirche in Vetschau

Bis ins 17. Jahrhundert war das Gebiet um Vetschau in der brandenburgischen Niederlausitz vorrangig von Wenden bewohnt. Nach dem Dreißigjährigen Krieg begann das schrittweise Zurückdrängen der slawischen Kultur in der Region. Die Doppelkirche entstand, verbunden durch die Sakristei. Wand an Wand wurden auf der einen Seite die Gottesdienste in Deutsch, auf der anderen in Wendisch abgehalten.

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