Geschichte
Die Geschichte hat ihre Spuren hinterlassen in Brandenburg. Sie hat die Mentalität der Menschen geprägt. In diesem Kapitel führen dich die Scouts mit Vorschlägen für Ausflüge an Orte, die voll sind mit der Geschichte Brandenburgs und sie beschreiben, welche Wirkung diese Orte der Vergangenheit heute noch entfalten. Sichtbarstes Zeichen in Brandenburg sind die vielen Schlösser und Gutshäuser.
Es gibt jedoch nicht nur aristokratisch Glanzvolles, sondern auch Bedrückendes aus den Zeiten des Nationalsozialismus und des Mauerstreifens. Diese Orte lassen sich kaum in Worte fassen. Unsere Scouts versuchen es auf ihre Art. Und schließlich gibt es Verfallenes in diesem weiten, flachen Land, das gerade dabei ist, wieder neu aufzustehen und neu genutzt zu werden: Alte Fabrikgelände, verlassene Bahnhöfe und vieles mehr.
Kunstvolles in Oranienburg
Oranienburg — ein Schloss, ein Fluss, eine Frau. Die Stadt begeistert trotz moderner Brücke wenig, ihre Geschichte ist wechselhaft. Ein frühsommerlicher Tag mit unablässig vor der strahlend weißen Schlossfassade fotografierenden Menschen. Kurfürstin Louise Henriette schaut von ihrem Denkmalssockel gelassen zu.
mehr lesenBrandywood – ein Ort für George Clooney in Brandenburg
Wenig ästhetisch aber kein ungewöhnliches Erscheinungsbild in Brandenburg sind die beiden hohen Schornsteine, die auf der gegenüberliegenden Seite des Kanals auftauchen. Jahrelang bin ich immer wieder daran vorbei gelaufen, auf dem Wasser vorbei gepaddelt und mich über die große, leere Hafenanlage gewundert …
mehr lesenGrenzgang durch das Oderbruch von Golzow nach Gorgast
Das Oderbruch ist eine andere Welt, manchmal fegt der Wind waagrecht. Unangenehm, wenn Regen darin vermischt ist. Nicht gerade das beste Terrain für Wanderwege. Der Weg 8,5 Kilometer lange Weg von Golzow nach Gorgast lohnt sich trotzdem, denn neben Wetter und Natur kann man auch einen Stopp im Museum »Kinder von Golzow« einlegen welches eine einzigartiges Langzeit-Filmprojekt dokumentiert.
mehr lesenRavensbrück, Mahn- und Gedenkstätte
In der Luft so etwas wie Schnee, der Gehweg wird schmaler, hört dann auf. Ich gehe weiter auf einer Pflasterstraße. Der Panzer sowjetischer Bauart begrüßt mich grün gestrichen und mit himmelwärts gestrecktem Rohr. Dann die Müttergruppe, Fritz Cremer hat sie gemacht. Hinter dem Zaun zwei wütende Hunde, was komme ich hier auch vorbei.
mehr lesenVom Bäcker zum jungen Fritz in Rheinsberg
Ortsbegehung. So empfinde ich es jedenfalls hier in Rheinsberg. Denn sie waren alle schon mal hier: Der Alte Fritz, Theodor Fontane, Kurt Tucholsky und auch der Schweizer Moderator Max Moor hat als Bauer hier schon Kultur gesucht und plauderte mit der Schauspielerin Anna Thalbach über ihre Rolle als junger Friedrich.
mehr lesenSüdlich von Mecklenburg beginnt die Prignitz. Erster Halt in Meyenburg
Der Übergang von Mecklenburg nach Brandenburg ist ganz unspektakulär. Der Weg führt über Nebenstraßen. Die letzten mecklenburgischen Dörfer sehen schon brandenburgisch aus: Langgezogene Dorfstraßen, kleine Backsteinkirchen, Einsamkeit. In Meyenburg aber steht ein punkvolles, verspieltes Schloss mit angrenzender, modernisierter Ruine.
mehr lesenDer Blumenthal
»Der Blumenthal«, das heißt der Blumenthal-Wald, ist der Name eines großen Forstreviers, das durch die von Berlin nach Wriezen führende Straße fast seiner ganzen Länge nach durchschnitten wird. »Der Blumenthal« hat seine Romantik. Die Sage von untergegangenen Städten, verschwunden in Wasser …
mehr lesenNieder Neuendorf am Berliner Mauerweg
Für uns war das einmal Terra incognita. Die Fähre von Heiligensee verkehrte schon lange nicht mehr. Auf der Havel patrouillierten Schnellboote der Nationalen Volksarmee. Und in der Flussmitte warnten Bojen davor, die Grenze »zu überschreiten«. Für diese Stelle meinte man wohl, »zu durchschwimmen«. Merkwürdig blieb, dass wir von Osten her nach dem Osten schauten — in die DDR.
mehr lesenBuckow (Mark)
Seine Häuser kleben wie Nester an den Abhängen und Hügelkanten, und sein Straßenpflaster, um das Schlimmste vorweg zu nehmen, ist lebensgefährlich. Es weckt mit seiner hals- und wagenbrechenden Passage die Vorstellung als wohnten nur Schmiede und Chirurgen in der Stadt, die schließlich auch leben wollen.
mehr lesenWinterwanderung im Schlosspark Branitz
Wandern im Winter ist irgendwie Geschmacksache. Im Schlosspark Branitz bei Cottbus hat man zu dieser Jahreszeit einen unverstellten Blick auf die Parkflächen. Obwohl Fürst Pückler nach dem Parkbau in Bad Muskau komplett bankrott war, ließ er sich mit seinem restlichen Geld in Branitz ein bescheideneres Schloss bauen. Aber auch hier hat er einen beeindruckenden Park anlegen lassen.
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