Andrea Rohrberg
Lindow (Mark)
Lindow, Mark: Da steht Amelie, in Stein gehauen. Die schöne Nonne vom Kloster drüben. Ich finde, sie sieht doof aus. Und was macht sie hier nur im Wasser? Als ich mit der Tüte raschle, sind gleich die Enten bei mir. Eine Boygroup…
mehr lesenAm Grumsinsee
An der Badestelle dort sind wir fast alleine. Auf den ausgerissenen Stängeln der Teichrosen, viele davon schwimmen an der Wasseroberfläche, haben sich die gerade geschlüpften Libellen nieder gelassen. Hunderte von ihnen, Tausende. Sie sitzen dicht an dicht und bereiten sich in der Sonnenwärme auf den ersten Flug vor.
mehr lesenRavensbrück, Mahn- und Gedenkstätte
In der Luft so etwas wie Schnee, der Gehweg wird schmaler, hört dann auf. Ich gehe weiter auf einer Pflasterstraße. Der Panzer sowjetischer Bauart begrüßt mich grün gestrichen und mit himmelwärts gestrecktem Rohr. Dann die Müttergruppe, Fritz Cremer hat sie gemacht. Hinter dem Zaun zwei wütende Hunde, was komme ich hier auch vorbei.
mehr lesenVom Bäcker zum jungen Fritz in Rheinsberg
Ortsbegehung. So empfinde ich es jedenfalls hier in Rheinsberg. Denn sie waren alle schon mal hier: Der Alte Fritz, Theodor Fontane, Kurt Tucholsky und auch der Schweizer Moderator Max Moor hat als Bauer hier schon Kultur gesucht und plauderte mit der Schauspielerin Anna Thalbach über ihre Rolle als junger Friedrich.
mehr lesenSüdlich von Mecklenburg beginnt die Prignitz. Erster Halt in Meyenburg
Der Übergang von Mecklenburg nach Brandenburg ist ganz unspektakulär. Der Weg führt über Nebenstraßen. Die letzten mecklenburgischen Dörfer sehen schon brandenburgisch aus: Langgezogene Dorfstraßen, kleine Backsteinkirchen, Einsamkeit. In Meyenburg aber steht ein punkvolles, verspieltes Schloss mit angrenzender, modernisierter Ruine.
mehr lesenWinter auf dem 66-Seen-Wanderweg rund um Berlin
Der Weg verbindet – wie der Name schon sagt – 66 Seen rund um Berlin miteinander. Der besondere Charme: Von nahezu jeder Etappe aus ist der Wanderweg von Berlin mit dem öffentlichen Nahverkehr zu erreichen und eignet sich damit hervorragend für Tagesausflüge.
mehr lesenEin Bett für Pilger: Pension an der Orgelwerkstatt in Sieversdorf
Auf dem Jakobsweg zwischen Frankfurt (Oder) und Müncheberg befindet sich die Pension an der Orgelwerkstatt in Sieversdorf. Ein so gastliches Willkommen habe ich selten erlebt. Ein Interview mit den Herbergsleuten Silvia und Christian:
mehr lesenAuf ein Wort im Schloss – Von Bergsdorf nach Liebenberg
Schloss Liebenberg im Löwenberger Land. Das letzte Mal war ich hier kurz nach der Wende: Eine Bank hatte das Schloss mitsamt dem ganzen Dorf aufgekauft. Sie, die Bank, hatte dann Freunde von mir, Schriftsteller und Fotografen aus Berlin engagiert, um die Menschen dort zu porträtieren.
mehr lesenStille, Kunst und der Vogel Strauß im Löwenberger Land — von Löwenberg nach Bergsdorf
Auf der 9 Kilometer langen Wanderung bekommt man viel geboten: Im Löwenberger Land findet man stille Waldseen, sanft welliges Land und es gibt Dörfer mit alten Gutshöfen und romanischen Kirchen. Ein Kunstmuseum der ganz eigenen Art und ein Schloss sind auch nicht weit entfernt. Und dann gibt es noch eine Straußenfarm.
mehr lesenDie innere Wanderung — der Jakobsweg in Brandenburg
Den Jakobsweg nach Santiago de Compostela gibt es nicht nur in Spanien Er liegt da, fast vor der Tür der Ost-Brandenburger. In Frankfurt (Oder) kommt er über die Grenze von Polen her, verläuft über Müncheberg durch die Märkische Schweiz weiter nach Werneuchen. Unerwartete zwischenmenschliche Begegnungen von denen viele Pilger berichten, gibt es auch hier auf dem »preussischen« Abschnitt des Weges.
mehr lesenDas Oderbruch entdecken mit Wanderschuh und Kanu
Östlich von Berlin durchzieht die Oder das Oderbruch. Von Friedrich dem Großen trocken gelegt, damals. »Ein gutes Geschäft für ihn«, sagen manche. Die ersten Kolonisten wussten wohl kaum, wohin mit ihrem Geld, meint Fontane. Eine große Fläche fruchtbaren Bodens. Zum Wandern bietet das Oderbruch einige Überraschungen.
mehr lesenRundwanderung im Wilden Wald – von Strausberg Nord nach Blumenthal
Ein Erlebnis der besonderen Art und das direkt vor den Toren Berlins, S-Bahnhaltestelle »Strausberg Nord«: Die langgezogenen Waldseen Ihlandsee und Lattsee liegen ruhig und dunkel in einem großen Wald, dem Blumenthal, wie ihn Theodor Fontane nicht hätte besser beschreiben können. Geister soll es hier auch geben.
mehr lesenDie Europäische Sumpfschildkröte in der Mark Brandenburg
Da laufe ich ganz unbedarft durch Lüdersdorf in der Nähe des Oderbruchs. Und was blinzelt mir aus den ersten wärmenden Sonnenstrahlen des Jahres entgegen? Eine Schildkröte. Mitten im Dorfteich, samstägliche Rasenmähergeräusche und Hundebellen in der Luft.
mehr lesenDer Blumenthal
»Der Blumenthal«, das heißt der Blumenthal-Wald, ist der Name eines großen Forstreviers, das durch die von Berlin nach Wriezen führende Straße fast seiner ganzen Länge nach durchschnitten wird. »Der Blumenthal« hat seine Romantik. Die Sage von untergegangenen Städten, verschwunden in Wasser …
mehr lesenWanderung um den großen und den kleinen Tornowsee
Schon Theodor Fontane beschrieb die Wanderung von Buckow zu den beiden Tornowseen und das Verhältnis der Einheimischen zu den Berliner Besuchern. Die Landschaft am großen und kleinen Tornowsee ist zu jeder Jahreszeit schön, darum ist der Ort mit Recht ein Lieblingsplatz aller märkischen Touristen.
mehr lesenNieder Neuendorf am Berliner Mauerweg
Für uns war das einmal Terra incognita. Die Fähre von Heiligensee verkehrte schon lange nicht mehr. Auf der Havel patrouillierten Schnellboote der Nationalen Volksarmee. Und in der Flussmitte warnten Bojen davor, die Grenze »zu überschreiten«. Für diese Stelle meinte man wohl, »zu durchschwimmen«. Merkwürdig blieb, dass wir von Osten her nach dem Osten schauten — in die DDR.
mehr lesenAm Stadtrand
Wenn der Zug Berlin verlässt, bietet sich dem Auge eine Ansammlung von Behelfsbauten, Lauben, Datschen und murkeligen Einfamilien-Häusern, auf dem Balkon die deutschen Farben oder die Fahne von Hertha BSC. Und dann: Windräder, die drehen und drehen sich. Die Mark Brandenburg als Windpark. Die Räder warten auf den Wind, bekommen Wind, drehen sich.
mehr lesenBuckow (Mark)
Seine Häuser kleben wie Nester an den Abhängen und Hügelkanten, und sein Straßenpflaster, um das Schlimmste vorweg zu nehmen, ist lebensgefährlich. Es weckt mit seiner hals- und wagenbrechenden Passage die Vorstellung als wohnten nur Schmiede und Chirurgen in der Stadt, die schließlich auch leben wollen.
mehr lesenWinterwanderung im Schlosspark Branitz
Wandern im Winter ist irgendwie Geschmacksache. Im Schlosspark Branitz bei Cottbus hat man zu dieser Jahreszeit einen unverstellten Blick auf die Parkflächen. Obwohl Fürst Pückler nach dem Parkbau in Bad Muskau komplett bankrott war, ließ er sich mit seinem restlichen Geld in Branitz ein bescheideneres Schloss bauen. Aber auch hier hat er einen beeindruckenden Park anlegen lassen.
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